Bruce, Shanghai und Umgebung

Als die chinesische Flugbegleiterin die Passagiere zur Gymnastik aufforderte, staunte ich nicht schlecht, als wir uns inmitten von hochgestreckten Händen wiederfanden 😄. Der Landungsprozess schien damit eingeleitet und kurz darauf hatte unser Flugzeug auch Bodenkontakt im Shanghaier Flughafen. Mit der grossräumigen Metro erreichten wir innerhalb einer Stunde unser cooles Hostel. Denn zu meiner Freude hing bei der Rezeption bereits der Spielplan der WM mit dem Zusatz „Live at our bar“ 😃👍.

Am nächsten Tag schlenderten wir durch die Riesenmetropole und merkten, dass der Himmel von einem grauen Schleier, namens Smog, getrübt wurde. Unser Entdeckungspaziergang durch die moderne Stadt dauerte bis um 18.30 Uhr. Ab diesem Zeitpunkt übernahm dann unser Lokalführer das Zepter. Bruce hatten wir im Februar auf den Philippinen getroffen und er lud uns damals ein, uns in der riesigen Metropole herumzuführen. Als gebürtiger Shanghaier war natürlich seine erste Frage: „Und? Wie findet ihr China und Shanghai?“ Shanghai als Stadt machte einen sauberen Eindruck. Doch die Einwohner haben schon etwas andere Gepflogenheiten… Das Spucken im Tram, Zug oder in den Shops oder das ständige Gedränge ist schon etwas mühsam. Doch im Allgemeinen sind sie sehr freundlich und die Jungen können dann auch ein zwei Worte englisch oder lieben es, sich mit Westerns zu Fotografieren 😂.

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Bruce nahm uns gleich in ein bekanntes lokales Restaurant mit und bestellte uns acht Gerichte aus Shanghai. Das Essen war echt köstlich. Es gab zwei Arten von Tofu, Schweinefleisch mit entweder Süss- oder Sojasauce, frittierter Aal, Fischsuppe, Poulet im Essig und Dim Sum. Nebst dem, dass er uns die Zubereitungsarten der Speisen erklärte, meinte er, dass es normal sei, sehr viel mehr zu bestellen. Wenn nämlich alles aufgegessen werde, stehe der Gastgeber als geizig da. Und ausserdem wollte er uns so viele lokale Gerichte wie möglich zeigen. Am Ende des Dinners wurde dann doch noch einiges in Plastikbehälter zum mitnehmen eingepackt. „Wäre ja schade ums Essen und seine Frau daheim sei ja im siebten Monat schwanger und immer hungrig 😂.

Ein spezielles Thema sind ja die kontrollierten Geburten. In China darf man laut Gesetz nur ein Kind haben. Weil jedoch alle einen Namenserben möchten, wurden in China viele Mädchen abgetrieben. Da das Verhältnis Mann zu Frau bei 100 zu 1 steht, gibt es seit kurzem ein Gesetz, dass es verbietet, im Vorfeld zu wissen welches Geschlecht das ungeborene Kind hat. So, sollte sich die Lage etwas entspannen.

Am Ende des Abends brachte uns Bruce zum „Bund“. Für mich die beste Attraktion in Shanghai. Auf der einen Uferseite stehen einige alte europäische Gebäude, welche aus der Kolonialzeit stammen…

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… auf der anderen Seite beeindruckt die wunderschöne Skyline mit den neuen Wolkenkratzer!

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Am nächsten Tag hatte ich sogar das Vergnügen, wieder mal Sport treiben zu können. Denn Bruce lud mich zum Nike Asia Headquarter ein, im Firmeninternen Basketballcourt ein paar Körbe zu werfen. Zuerst musste ich aber meine Adidas Schuhe abkleben, da die Securities das Logo des „A-Brands“ auf dem Nike Court nicht dulden 🙈. Überglücklich, wieder mal Sport getrieben zu haben, kehrte ich mit der U-Bahn ins Hostel retour wo ich Andrea nach ihrem Nichts-Tun-Tag wieder traf. Nach so vielen Monaten zusammen sein, war es schon ein wenig ungewohnt, etwas alleine erlebt zu haben.

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Die nächsten zwei Tage verschlug es uns in die Altstadt von Túnxi, welche als Ausgangsort für die Huáng Shān Wanderung diente. Obwohl wir im Nachhinein eher Treppen laufen, anstatt wandern, sagen müssen. Denn in China bestehen die Wanderwege nur aus Treppen!

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Und doch boten sie einiges an Abwechslung. So „treppten“ wir fast senkrecht an Steilhängen rauf, überquerten Bergkanten oder liefen inmitten riesiger Felsspalten durch.

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Nach tausenden von Treppen und x-hundert Höhenmeter, erreichten wir schliesslich, überglücklich bei bewölktem Wetter die Bergspitze 😅.

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Zurück in Túnxi genehmigten wir uns wieder ein geniales chinesisches Essen unter Einheimischen. Denn in dieser Region waren wir praktisch die einzigen Westerns und das Essen war voll auf die chinesischen Touristen ausgerichtet 😋.

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Unser letzter Stopp, bevor wir wieder Shanghai erreichten, war Hangzhou mit seinem grossen Westlake, welchen wir mit dem Bike umrundeten. Später genehmigten wir uns in der schönen Altstadt, nach langer Zeit, wieder einmal ein Glas Wein und freuten uns auf unsere nächste Station.

Hongkong

Vietnam verliessen wir am Abend des 7. Juni’s in Richtung Hong Kong. Doch zuerst mussten wir uns von Carmen verabschieden (war also ganz und gar nicht lustig, wirklich nicht 😓) und dann haben Chrigi und ich noch ein wenig geschwitzt (mehr als sonst und sogar im klimatisierten Taxi🙈). Die Hoteldame sagte uns nämlich, dass das Taxi 15 Minuten bis zum Flughafen brauche….Wir stellten dann aber fest, dass sie wohl 50 Minuten gesagt haben musste. Wir verpassten nämlich fast den Flieger!! Länger hätten wir nicht in Vietnam bleiben können, denn unsere Visa waren schliesslich nur bis zu diesem Tag gültig. Mein Papi hätte gesagt: „Glückstag“! 😂

In Hong Kong gelandet, ging es ruckzuck und wir waren in der Stadt. Wir probierten es wieder einmal mit einem Zimmer, welches wir über air bnb gebucht haben und unser Zimmerschlüssel sollte im Briefkasten deponiert sein. Doch zuerst war suchen angesagt! Gesagt, getan und gefunden! Wir mussten 3 verschiedene Türcodes eingeben und gelangten somit in unser „Chämmerli“. Seeeehr klein, aber fein und tipptop gut gelegen.

Am nächsten Tag machten wir uns zu Fuss auf den Weg Richtung Drachenbootrennen. Und wow, wir genossen wieder einmal ein Croissant und eine heisse Schoggi vom Starbucks zum Zmorgen 😊. Das Drachenbootrennen war dann gar nicht so interessant, wie wir uns das vorgestellt haben. Es starten mehrere Teams gegeneinander. Die Mehrheit paddelt, als ginge es um ihr Leben, eine Person sitzt hinten und steuert und eine weitere Person sitzt vorne und haut auf eine Trommel für den Takt. Nach ein paar Minuten ist das Ganze vorbei und weitere Teams warten für den Startschuss. Chrigi und ich entschieden uns dann für einen Besuch ins Hongkonger Museum und fürs Znacht kehrten wir im Restaurant Swiss Chalet ein. Hmmm, schon nur das Lesen der Karte war der Hit! Nach einem Cordon Bleu mit Pommes und Thomy Mayo und einem Fondue schlenderten wir mit ein wenig „Heimweh“ retour zu unserer Unterkunft.

Am nächsten Tag sprachen wir beim Visabüro für unser China-Visa vor. Da es mit dem Beantragen in Hanoi nicht klappte, mussten wir halt jetzt daran glauben. Also füllten wir den 4-seitigen Fragebogen aus und staunten nicht schlecht, als man uns mitteilte, dass die Bearbeitung 4 Tage dauern werde. So schafften die Chinesen die Expressbearbeitung für europäische Länder tatsächlich vor gut einem Jahr ab. (Ausser für Italien). Okay, fest auf die Zähne beissen und sich nicht aufregen. Wir mussten Hong Kong um eine Nacht verlängern und eine Garantie, dass wir die Visa erhalten, konnte man uns auch nicht geben….

Während den nächsten 4 Tagen nahmen wir es sehr gemütlich. Meistens zu Fuss und mit dem Reiseführer in der Hand schlenderten wir durch die diversen Stadteile von Hong Kong. Wir stiegen ins Peak Tram ein und genossen eine wunderbare Aussicht auf die Hong Konger Nacht oder wir fuhren mit der Star Ferry auf Hong Kong Island und wieder retour.

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Was uns fast am meisten zum Staunen brachte, waren die vielen Luxusboutiqen und Shopping Malls, welche fast an jeder Strassenecke zu finden sind.

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Und dann gab es da noch einen Laden voller Lebensmittel, welche uns seeehr bekannt vorkamen. Galbani Mozzarella, Salami, Käse, frisches Brot….Bei den frisch zubereiteten Sandwiches mussten wir dann zugreifen 👍.

Ein weiteres Highlight waren die alten Trams auf Hong Kong Island. Man steigt hinten im Tram ein, setzt sich entweder unten hin oder ergattert sich oben einen Platz, wenn möglich zuvorderst. Eine schnelle und vor allem günstige Variante, um in Hong Kong voranzukommen! Chrigi war hin und weg 😊.

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Die Rucksäcke waren wieder gepackt und am letzten Tag machten wir uns voller Neugier auf den Weg zum Visabüro. Können wir nach China einreisen oder müssen wir am Flughafen noch schnell umdisponieren? Der Flug nach China und das Hostel in Shanghai waren nämlich bereits gebucht – es musste einfach klappen! ……und das tat es auch 😘. China, wir kommen!!

Reisfelder und Buchten

Mit einem Nachtliegebus machten wir uns auf den Weg nach Ninh Binh. Zwei von uns deckten sich im Liegesessel zu, einer fand auf dem schulterbreiten Gangboden Platz 🙈. Der Bus war leider etwas überbucht, trotzdem fand ich es nicht so übel, weil ich endlich mal die Beine strecken konnte 😄. Nach neun eher schlaflosen Stunden erreichten wir unser Hotel in Ninh Binh und legten uns erst mal ein paar Stunden in ein richtiges Bett schlafen 😴.

Das Highlight in der Region war für uns die Flussfahrt in Tam Coc. Aufgrund der Nähe zur Haupstadt Hanoi ist diese Attraktion auch ein beliebtes Tagesausflugsziel und wird täglich von bis zu achttausend Personen besucht. Unser Glück, dass wir in der Nebensaison und erst am späteren Nachmittag die zweistündige Bootsfahrt in Angriff nahmen. So hatten wir den Fluss praktisch für uns alleine. Die Landschaft war unglaublich! Das schmale Tal war umzingelt von steil emporsteigenden Limestone-Klippen und an beiden Ufern des Flusses befanden sich Reisfelder. Nicht umsonst nennt man dieses Gebiet „die trockene Halong Bucht“.

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Doch auch die Art des Bootsfahrens selber war interessant. So ruderte unsere Bootsfrau mit den Füssen, was sich auch als super Fotomotiv anbot.

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Weiter ging es mit einer kurzen Busfahrt nach Hanoi. Dort schlenderten wir hauptsächlich durch das „old quarter“, welches voll mit Souvenirshops, Reisen-Anbieter, Strassenküchen und einem unglaublichen Charme ist. Vor allem am Abend fanden sich die Einheimischen und die Touristen zusammen, um das unglaublich günstige Bia Hoi (Bier) zu trinken. Denn jede grössere Stadt in Vietnam hat eine eigene Frischbier Brauerei und ein Pappbecher voll kostet 30 Rappen 🍺. Ansonsten bietet Hanoi allerlei interessante Fotosujet was einen Walk immer abwechslungsreich macht.

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Hanoi diente uns aber vor allem als Ausgangspunkt für die Halong Bay und Sapa.

Die Halong Bay wurde nominiert für die sieben neuen Weltwunder und ist eines der Hauptausflugsziele in Vietnam. Um nicht im Massentourismus unterzugehen, buchten wir unseren Bootsausflug inkl. Übernachtung via Ethnic Travel, was sich sehr gelohnt hat. Zu acht hatten wir eine ganze Djunke für uns und waren weit weg von den Partybooten. Halbdösend auf dem Sonnendeck, schipperten wir stundenlang an steilen Limestone-Felsformationen vorbei und genossen die Ruhe und die Natur.

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Später erkundeten wir mit dem Kajak ein schwimmendes Dorf. Die Bewohner leben ausschliesslich vom Fischverzehr- und Handel und haben einen Bewegungsraum von nur ein paar Metern. Da war es doch etwas überraschend, als uns Einheimische in kleinen Booten nachfuhren und Souvenirs anboten 🙈.

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Die Übernachtung in einer geschützten Bucht war zwar ruhig, aber doch etwas unangenehm. Die Klimaanlage funktionierte nicht richtig und die 30 Grad im Zimmer waren nicht wirklich abkühlend, um schlafen zu können. Dafür war ich bei Sonnenaufgang immer noch wach und konnte diesen fotografisch festhalten 😅.

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Nach dem Mittagessen auf der Djunke fuhren wir dann zurück nach Hanoi um zwei Tage später unsere dreitätige Trekkingtour in Sapa in Angriff zu nehmen. Die Fahrt mit dem Nachtzug dauerte neun Stunden. Die 1.80 m langen Betten sind auf jeden Fall nicht europäischen Standards und das Ausstrecken der Beine konnte ich mir nur erträumen 😵. Nach der Ankunft konnten wir uns in einem Hostel kurz erfrischen und unsere achtzehnjährige einheimische Führerin Van nahm uns danach auf eine fünfzehn Kilometer lange Wanderung mit. Gleich zu Beginn erklärte sie, dass uns wahrscheinlich vom Dorf aus bis zum Mittagessensstop, „Dorffrauen“ nachlaufen würden, um uns am Mittag Souvenirs zu verkaufen. So verwandelte sich unser Vierertrüppchen nur fünf Minuten später zu einer Neunertruppe 😄. Ganze dreieinhalb Stunden wanderten die Damen in Vollmontur mit und bastelten uns währenddessen sogar noch Geschenke.

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Ganz nette Leute und immer gut drauf! Wir fanden es irgendwie amüsant und buchten uns innerlich bereits die paar Franken an Souvenir ab.

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Nach dem super feinen Mittagessen und mit neuen Souvenirs im Gepäck, marschierten wir weitere Stunden ganz alleine durch ein paar Dörfer mit riesigen Reisterrassen. Die Szenerie war wirklich atemberaubend und einzigartig.

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Am späten Nachmittag erreichten wir unseren ersten Farmstay, welcher sich direkt am Fluss befand. Bis zum Abendessen hiess es: abkühlen im Fluss, Beine hochlagern und in der Nachmittagsonne lesen. Herrlich! Am Abend gabs dann einen Tisch voll mit lokalen Spezialitäten,und alle fünf Minuten mussten wir mit der Besitzerin mit einen Schnaps anstossen😅. Dank der bequemen Matratze und dem Mosquitonetz konnten wir uns über Nacht gut erholen. Denn die nächsten zwei Tage wanderten wir durch weitere Dörfer mit vielen Terrassen. Nach knapp drei Tagen, 40 gewanderten Kilometern und unglaublich vielen Eindrücken, fuhren wir mit dem Nachtzug zurück nach Hanoi.

Nach dem anstrengenden Trekking in Sapa, genehmigten wir uns eine verdiente vietnamesische Massage und sahen und die amüsante Wasserpuppenshow im Theater an.

Unsere nächste Destination ist China mit fünftägigem Zwischenhalt in Hongkong. Nun hiess es Abschied nehmen. Nicht nur von Vietnam, sondern auch von Carmen, welche mit uns ganz Vietnam bereiste und uns viel Abwechslung und eine lustige Zeit bescherte 😃. Danke Carmen 💕🐦

Stadt und Land

Von Hoi An wurden wir per Minivan nach Da Nang zum Bahnhof gebracht. Unsere Reise ging mit dem Zug der Küste entlang bis nach Hue. Hue war von 1802 bis 1945 die Hauptstadt Vietnams. Heutzutage wohnen in dieser Stadt gut 358 000 Menschen. Gleich nach dem Einchecken im Hotel machten wir uns auf den Weg Richtung Citadel. Leider fanden wir die paar wenigen übrig gebliebenen Mauerreste der alten Kaiserstadt nicht so interessant und so gingen wir nach gut einer Stunde wieder Richtung Hotel.

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Am nächsten Morgen wurden wir von Mr Vu und Mr Vin für die DMZ (entmilitarisierte Zone) Tour abgeholt. Diese Zone war während des Vietnamkriegs die Grenze zwischen Süd- und dem kommunistischem Nordvietnam. Diese Tour sollte uns Einblicke in die diversen Kriegsschauplätze der Amerikaner, welche dort stationiert waren, geben. Unser Guide war während des Kriegs wohl als Übersetzer für die Amerikaner tätig, mit seinem Englisch hatten wir jedoch grosse Mühe. Carmen und ich fanden die Tour eher langweilig. Wie soll man bloss etwas von der Geschichte verstehen, wenn man 3/4 nicht versteht. Das einzige Highlight der Tour war der Besuch des 2.8 km langen Vinh Moc Tunnels. Es handelt sich um eine dreistöckige Tunnelanlage, die ehemalige Wohnbereiche, Krankenhäuser, Gebärstationen, ein Theater und Kommandoräume umfasst. Das Tunnelsystem war für 94 Familien oder etwa 300 Personen angelegt worden und während des Krieges wurden hier siebzehn Kinder geboren. Die Ebenen befinden sich in Tiefen von 10, 15 und 20-23 m Tiefe. Die Anlage hatte dreizehn Zugänge. Eine weitere Begabung von Mr Vin war das Fotografieren 😂

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Mit dem Lokalbus fuhren wir am nächsten Tag zuerst über den Highway und dann via eine kleinere Strasse durch Wiesen, Felder und kleine Dörfer. Im Nirgendwo lud uns der Fahrer aus und zu Fuss gings dann weiter zu unserer Unterkunft. Wir hatten eine Reservation für zwei Nächte im Phong Nha Farmstay, mit kuulem Aufenthaltsraum und Swimmingpool 😄.

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Von dort aus besuchten wir am nächsten Tag die Paradies- und noch eine andere Höhle (dark cave). Die Paradieshöhle wurde im Jahr 2005 von Einheimischen entdeckt und im Jahr 2011 für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Über eine Holztreppe gelangt man in die Höhle runter und über einen Holzsteg weiter in die Höhle rein. Wahnsinn!

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Unsere Tour führte uns weiter zur dark cave. Diese kann man jedoch nur per Kajak erreichen! Also nichts wie los in das Kajak und her mit den Paddel! Hahaha, Chrigi und ich drehten uns nur im Kreis. Irgendwie klappte das mit dem Paddeln nicht so ganz 😂. Wir sind dann aber doch noch angekommen! Weiter ging es zu Fuss durch die Höhle. Zuerst über Stock und Stein, dann durch hüfttiefen Schlamm und nur mit der Helmlampe. Eigentlich war das Ganze mega lustig; irgendwie aber auch unheimlich. Man sah nicht viel und wusste auch nicht so recht, wo man denn wirklich draufstand. Hauptsache der Schlamm „furzte“ so richtig zwischen den Zehen 😄. Nach einem Schwumm in der völligen Dunkelheit waren wir wieder einigermassen sauber.

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Obwohl meine Wunde am Fuss mit Klebband eingepackt war, kamen trotzdem Schlamm und Wasser rein. Ich konnte dann selber nochmals eine grössere Menge an Eiter ausdrücken, was sich danach jedoch super gut anfühlte! Mein Knöchel fühlte sich gleich wieder „leichter und beweglicher“ an. So kann es nur gut kommen 😉

Nächster Tag: Velofahren, fotografieren, schwitzen, den Weg suchen, immer noch schwitzen, rauf und runter, viel trinken, noch mehr schwitzen! Nach einer abenteuerlichen Fahrt mitten durch die vietnamesische Pampa, standen wir vor einem Fluss. Doch „the pub with the cold beer“ war auf der anderen Flussseite. Zum Glück hatte es nicht so viel Wasser und wir konnten durch das Wasser laufen.

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Und endlich sassen wir im Schatten und gönnten uns ein Bier! Zum Zmittag gabs dann das Huhn, welches extra für uns gefangen und gegrillt wurde 🐓!

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Und für Chrigi dann noch Shots mit den Einheimischen 😜.

Nähte und Stiche

„Wer nicht in Hoi An war, hat Vietnam nicht gesehen“, entnahm man allen Reiseratgeber. Stimmt!

Hoi An ist ein Städtchen, dass man nicht vergessen wird. Denn die Altstadt, voller farbiger Kolonialhäuser, liegt idyllisch am Thu Bon River und versprüht bei Tage und vor allem bei Nacht einen unglaublichen Charme aus.

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Die Altstadt ist aber vor allem bekannt für ihre Lampione, welche den grössten Teil der Strassenbeleuchtung ausmachen und auch verkauft werden 😉.

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Ein weiteres Highlight ist auch das örtliche Essen. Denn nur hier kann man die drei örtlichen Spezialitäten aus Reis verspeisen. Die berühmteste der drei, ist die köstliche Cao Lao Nudel.

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Die Geheimrezeptur kennen nur zwei Familien und werden von Generation zu Generation weiter vererbt. Somit geniessen sie das Monopol, alle Restaurants und Privatpersonen in Hoi An zu beliefern.

Die vietnamesische Küche war denn auch bei uns ein grosses Thema. So assen wir uns jeden Abend durch die vietnamesischen Spezialitäten durch. Dies alles innerhalb der herrlich erhaltenen französischen Kolonialhäuser. Und in den Strassenküchen wurden wir sogar persönlich gefüttert 😂.

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Da lag es auf der Hand, dass wir die örtliche Kochkunst selber erlernen wollten. Der morgendliche Kurs bei Green Bamboo, war sehr familiär und fand im Haus der Gastgeberin statt. Zuerst wurde man durch den Markt geführt und alle Zutaten wurden frisch eingekauft 😝

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So lernte ich wieder mal neue Kräuter kennen und erlebte wie unser frisch geschlachtetes Stück Schweinefleisch zuerst rasiert werden musste 🙈. Nachher genehmigten wir uns eine echten vietnamesischen Kaffee, welcher übrigens in ganz Vietnam hervorragend schmeckt. Nach der Verstärkung gings ran ans Rüsten und ich verbrachte die meiste Zeit beim Crevettenschälen 😉.

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Jeder der acht Teilnehmer kochte nacheinander ein anderes Gericht, welches dann sofort serviert und gegessen wurde. Obwohl, wir von jeden nur zwei, drei Happen probierten, reichte das gegessene solange hin, dass wir das Abendessen ausliessen 😋.

Ein Glück, dass wir gleich am ersten Tag in Hoi An beim Schneider vorbeigeschaut hatten. Da wurden noch die etwas engeren Masse genommen 🙈. Wir liessen uns Anzüge, Hemden, Ballkleider und Schuhe schneidern. Denn die Schneider im Dorf, von denen es über 300 gibt, sind Landesweit berühmt und im Vergleich zur Schweiz etwas günstiger ☺️. Überhaupt kann man sich hier alles schnitzen, schleifen und Nähen lassen. Ein Paradies für Shopper 😎.

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Nebst all dem bietet Hoi An auch einen wunderschönen Strand. Dieser ist nur zwanzig Fahrminuten mir dem Velo entfernt und führt an kleinen Dörfer und vielen Reisterrassen vorbei. So fanden wir einen palmengesäumten, sauberen und praktisch menschenleeren Strand vor und erfreuten uns am abkühlenden Meer. Dies blieb so bis 16.00 Uhr. Dann, als ob eine Sirene losgegangen wäre, strömten zwanzig einheimische Frauen an den Strand und türmten Stühle und Bänke auf. Die Badegäste, welche am Strand lagen, wurden innerhalb von Sekunden umzingelt und leicht belagert 😂.

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Wir gaben uns, den immer grösser werdenden Strandrestaurants, geschlagen und kehrten ins Hotel zurück, nur um uns Stunden später im Spital wiederzufinden. Denn innerhalb von zwei Wochen, schwoll der Stich an Andrea’s Knöchel soweit an, dass die Haut aufplatzte und Eiter raus kam. Erst im zweiten Spital und kurz vor Mitternacht bekam Andrea ein starkes Antibiotikum intravenös gespritzt, welches den Weg zur Besserung einleitete. An dieser Stelle nochmals einen herzlichen Dank an alle ärztlichen Ratgeber in der Schweiz für die Abklärungen, Nachforschungen und sms-Support! Die Antibiotika-Kur dauerte einige Tage und wir erschienen jeweils pünktlich um 6.30 und 16:00 Uhr im Spital. Durch die Kurzbesuche im örtlichen Spital fanden wir uns mitten im vietnamesischen Gesundheitssystem wieder. So fehlt es hier an allen Ecken und Kanten. Auch werden hier die Patienten samt Roller IN die Notaufnahme gefahren. Also direkt aufs Patientenbett verladen. Handschuhe, falls gefunden, werden erst nach mehrmaligen Nachfragen angezogen. Selbst wenn die Wunde voller Blut und Eiter per Hand ausgedrückt wird. Immerhin waren die Spritzen verpackt, was uns ein wenig beruhigte. Wenn man dann Richtung Ausgang nicht noch auf den Blutlache ausrutschte, hatte man es endgültig geschafft.

Wasser und Sand

Schweizer Korrespondentin Carmen:

Am nächsten Tag wurden wir von unserem Guide im Hotel abgeholt. Unsere Reise führte uns in die Mekong Delta Region, wo wir in einem typischen Mekong-Dörfchen ausstiegen. Bevor es per Boot weiter ging, hatten wir noch die Möglichkeit, traditionelle vietnamesische Live-Musik zu hören. Das war lustig, denn zeitweise tönte es wie wenn noch eine Katze mitmiauen würde 😄. Kurz vor dem Einsteigen ins Boot fing es heftig an zu regnen, doch wir hatten unsere Regenpellerinen natürlich im Minivan. Ich rannte zum Minimart zurück und kaufte uns drei Ponchos. Zwar schon halbnass, aber trotzdem gut eingepackt, tuckerten wir los. Nach kurzer Fahrt stoppten wir für die Besichtigung der „Kokosnusstäfeli-Fabrik“. Mit anderen Worten hiess das: 1 Ofen, 1 grosser Tisch, zwei bis drei sonstige „Maschinen“ sowie etwa fünf fleissige Arbeiterinnen. Diese machten aus der Kokosnuss irgend eine Masse, erhitzten diese, liessen sie wieder trocknen, verschnitten es und packten alle Täfeli einzeln von Hand ein. Es war spannend zu sehen wie effizient jede ihren Arbeitsschritt beherrschte. Der Duft und vor allem der Geschmack dieser Täfeli waren sehr fein.

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Nach dieser süssen Vorspeise fuhren wir wieder auf dem Mekong weiter und konnten dort in einem Restaurant Zmittag essen. Danach trennten wir uns von der Gruppe und fuhren mit dem Bus weiter nach Can Tho. Dies ist die grösste Stadt im Mekong Delta und somit der ideale Ausgangspunkt für eine weitere Mekong Tour und die „schwimmenden Märkte“.

Nach zwei Tagen Jetlag kam ich nun endlich besser aus den Federn. Oder war dies evtl. einfach die grosse Vorfreude für den bevorstehenden Tag? Wir besuchten mit einem Longtail-Boot und Privat-Chauffeur zwei verschiedene Floating Markets auf dem Mekong. Start: 5.30 Uhr – so hatten wir die Möglichkeit, den Sonnenaufgang zu beobachten.

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Wir tuckerten mehrere Stunden auf dem ruhigen Fluss und genossen die schöne Natur, die freundlichen Menschen, die uns winkend auf anderen Booten entgegenkamen oder die feinen Früchte, welche wir an diesem Markt kaufen und gleich verzehren konnten. ☺️

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Zurück an Land bestellten wir zum Zmittag typisches vietnamesisches Essen. Wir erhielten Reisblätter, jede Menge Kräuter, Fleisch, verschiedenes Gemüse, verschiedene Saucen und noch vieles mehr. Nun hiess es, dies zu rollen wie wir es von den Fajitas kennen. Mhm, das war köstlich! Nach dem Mittagessen kehrten wir nach Ho Chi Minh City zurück, denn von dort aus ging die Reise am kommenden Morgen weiter.

Juhui, nun kam ich auch in den Genuss dieses coolen Liegewagen-Busses inkl. Free-Wifi – was für ein komfortabler Reisestil! Nach einer bequemen Fahrt (jedenfalls für Leute mit Andrea und Carmen-Grösse 😋) kamen wir gut in Mui Ne an. Mit grosser Freude bezogen wir das hübsche Bungalow mit Meeresblick, zogen Bikini und Badehose an und hüpften so schnell wir konnten ins Meer 👙 Dieses war aufgrund des starken Windes so extrem wild und es war also nicht ganz einfach rein- und vor allem wieder raus zu kommen. Zurück auf dem Liegestuhl konnten wir dann den vielen Kite-Surfern zuschauen. Was für eine spannende Sportart, diese jumpen zum Teil mehrere Meter aus dem Wasser und machen dabei irgendwelche Verrenkungen. Zum Znacht gab’s dann Frühligsrollen. Leider waren diese ungeniessbar. Wir konnten uns nicht erklären, dass man in Asien nicht leckere Frühlingsrollen erhalten kann. 🙈 So gingen wir halt vis à vis zur Stand-Frau und deckten uns mit frischen Früchten ein. 🍉🍌🍓

Nach einem feinen Müesli mit frischen Früchten und Yoghurt gingen wir am nächsten Morgen noch kurz an den Strand, bevor unser Tagesausflug losging. Dieser führte uns zu den nahegelegenen Sanddünen, welche ein landschaftlicher Höhepunkt sind und eine atemberaubende Aussicht versprachen. Man hatte das Gefühl, man sei in der Sahara – obwohl noch niemand von uns in der Sahara war – hihi 😎

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Zuerst liefen wir zu Fuss die Sanddünen hinauf, doch kurze Zeit später packte Chrigi und mich das Quad fahren. Das war lustig! Zitat Chrigi: „I han Angscht gha bim Carmen hindädruff!“ 😝

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Am Abend freuten wir uns extrem über die Dusche, denn wir waren von Kopf bis Fuss voll Sand. Und zur Feier des Tages gönnten wir uns leckere Burger. Das hatten wir uns nach dem gestrigen Frühlingsrollen-Frust so was von verdient. 😅

Am nächsten Tag mussten wir vor der Weiterreise noch zum Doktor. Andi hatte eine Schwellung auf dem Fuss, der seit 1 Woche immer grösser geworden ist. Wir wussten aber nicht, ob es ein Biss, ein Stich oder ein Gorilla war 😜.

Youtube: Gorilla

Die Ärztin wollte die Schwellung schon aufschneiden, entschied sich dann aber trotzdem nur für einen Verband im Alkohol getränkt. Naja, sie wird es schon wissen und wir hofften auf eine baldige Besserung…
Dann gings wieder mit dem Luxus-Liege-Bus nach Nah Trang. Dort trafen wir dann nach 5 Stunden Fahrt ein und buchten für den nächsten Tag sogleich einen Schnorchelausflug 🐠🐟🐬🐳 Nah Trang ist ein hübsches Städtchen, doch dass alles noch auf Russisch angeschrieben ist, ist zum Teil etwas irritierend. Dieses Touri-Städtli hatte eine Pizzeria zu bieten und endlich konnte unser “Gloscht” nach italienischem Essen gestillt werden.

Per Minivan wurden wir am nächsten Tag zu unserem Boot gebracht. Zuerst tuckerten wir ca. 1 h bis wir beim ersten Schnorchel-Spot anhielten. Was für eine Erfrischung, bei dem heissen Wetter in das kühle Meer zu springen. Nach zwei verschiedenen Schnorchelgängen verwandelte die Boot-Crew unser Boot in ein Restaurant. Auf heruntergeklappten Bänken war innert kurzer Zeit ein gigantisches Buffet gezaubert.

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Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Wir wurden einmal mehr von A-Z verwöhnt. Kurz nach diesem feinen Zmittag stoppten wir beim 3. Ort zum Schnorcheln. Wir waren etwas unschlüssig, ob wir nicht wie schwere Steine versinken, doch dies bewahrheitete sich zum Glück nicht.

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Und dann sahen wir sogar noch eine Muräne, was für eine Freude. Nach diesem dritten Schnorchelgang tuckerten wir gemütlich in der Nachmittagssonne wieder zurück. Mit feinen Drinks am Beach genossen wir die letzten Sonnenstrahlen. Nach zwei Abenden europäischem Essen freuten wir uns wieder auf vietnamesisches und hatten einen Glücksgriff. Tripadvisor sei Dank, das Essen war sooooo fein, jammy 😊 Nach dem Znacht gings weiter an den Bahnhof. Wir hatten eine 12 Stunden-Fahrt mit dem Nachtzug vor uns in Richtung Hoi An. Wir waren aufgeteilt in zwei 6-er Zimmer und alle 3 hatten die obersten Plätze. Obwohl ich keine Platzangst habe, war dieses Schlafplätzli doch etwas grenzwertig.

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Vor allem als mitten in der Nacht die Klimaanlage ausstieg. Ich hatte zeitweise das Gefühl zu ersticken. Dann stand ich halt einfach im Gang herum. 😝 Irgendwann kletterte ich zurück in mein Bett und fand dann doch wieder den Schlaf bis mich am Morgen Chrigi weckte und mitteilte, dass wir bald in Hoi An ankommen. Juhui, wir haben es geschafft! 😊

Hoher Besuch aus der Schweiz & Kriegsgeschichten

Nach unserer Ankunft in Chau Doc wurden wir, inkl. Gepäck, auf ein Velo mit einem sehr kleinen Anhänger verfrachtet und unser „Taxi“ brachte uns sicher zum Hotel. Doch zuerst mussten vier Stockwerke mit Sack und Pack bewältigen. Gar nicht mal so ohne 😊.

Auch nicht einfach war die Suche nach einem Restaurant. Erstens konnte niemand englisch um zu erklären, was sie denn Feines anbieten und zweitens wollte niemand unsere USD nehmen. Chrigi und ich hatten nur USD bei uns….. Im Reiseführer und Internet steht, dass man an vielen Orten mit Dollar bezahlen kann…..Hmmm, dies galt aber nicht für Chau Doc. 45 Minuten später und schon ein wenig überhungrig (also, eigentlich genervt), fanden wir dann doch noch ein USD-freundliches Strassenrestaurant, inkl. englischer Menukarte 😄.

Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Liegebus nach Ho Chi Minh City. Mit dem Liegebus? Ja genau 😊. Ich glaube, wir haben für einen kurzen Moment die ganze Aufmerksam aller Mitfahrenden auf uns gezogen. Haben wir gelacht, als wir diese Sitze gesehen haben!!

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Für kleine Leute (Andrea-Grösse) sind diese „Schalen“ ganz bequem. Für grosse Leute (Chrigi-Grösse) können sie doch schnell mal unbequem werden. Ho Chi Minh City haben wir aber ohne Zwischenfälle erreicht. Das Hotel zu finden, war dann doch etwas komplizierter. Es wusste niemand so recht, wo sich das Hotel befindet. Zuerst nach rechts, dann nach links, wieder retour…..ca. 30 Minuten später und natürlich pflotschnass (Vietnam ist auch schweiss-heiss) fanden wir das „Bich Duyen“ 😜. Und wie konnte es anders sein, auch hier mussten wir zuerst unser Treppentraining absolvieren 😅.

Am nächsten Tag brachte uns der Hotel-Chauffeur zum Flughafen. Wir stellten uns schön brav und extrem nervös (ich jedenfalls 😊) neben all die anderen Wartenden im Ankunftsbereich. 40 Minuten können aber auch wirklich lange sein! Doch dann kam sie doch noch!!! Jupihuiii, Carmen ist da!! Was für ein schönes Wiedersehen!!!!! Und was für ein toller, voller Rucksack, den sie da mitgeschleppt hat 😜

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Den Nachmittag verbrachten wir ganz einfach mit plaudern und einem feinen Mango-Saft!

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Am nächsten Tag gingen wir zu den Cu Chi Tunnel und ins Kriegsmuseum. In der Region Cu Chi wurde während des Vietnamkriegs intensiv gekämpft. Heutzutage sieht man nur noch wenig vom Krieg. Was jedoch übrig geblieben ist, sind die ursprünglich 250 km langen Tunnels (unter der Erde). Die geheimen Tunnel wurden ab 1940 während einer Dauer von 25 Jahren gebaut. Ursprünglich um Waffen, Vorräte und Menschen vor der Französischen Kolonialmacht zu schützen. Doch als die Franzosen besiegt wurden, waren die Cu Chi Tunnels der Trumpf beim Vietnamkrieg gegen die USA. Letztere hatten nämlich über einen langen Zeitraum keine Ahnung von wo sie beschossen wurden.

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Zusätzlich zu den Tunnels gibt es diverse versteckte Fallen für die Feinde und versteckte Eingänge (z.B. Unterwassereingänge durch Flüsse).

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Eine sehr interessante „Anlage“, jedoch für Menschen mit Platzangst keine gute Idee. Die Tunnels sind max. nur 1.20 m hoch und 60 cm breit!

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Das Kriegsmuseum ist gar nichts für schwache Gemüter. Es zeigt schockierende Bilder von Kriegsverletzten und auf der anderen Seite stolze Soldaten. Das schlimmste jedoch sind die Bilder von behinderten Kinder. Während des Vietnamkrieges liessen die Amis x Tonnen eines chemischen Entlaubungsmittels, welches die USA grossflächig zur Entlaubung von Wäldern und zum Zerstören von Nutzpflanzen einsetzten, auf Teile von Vietnam „regnen“. Dies, weil die Amis nichts vom Tunnelsystem wussten und somit nicht orten konnten, wo sich die Vietcongs befinden. Die Natur wurde zerstört und Menschen, die mit dem „orangen Gift“ in Kontakt kamen, bekamen Krebs oder andere unheilbare Krankheiten. Viele Neugeborenen kommen noch heute mit Behinderungen zur Welt. Man kann sich dies gar nicht vorstellen; die Bilder sind schockierend und es liefen mir vor Mitleid und auch Wut fast die Tränen runter.

Massengräber und Zerstörung

Nach vier Stunden wilder Minivanfahrt war ich froh, endlich auszusteigen. Nicht weil wir in Phnom Penh angekommen waren. Nein, wir hatten einen Platten und dies aufgrund unseres möchtegern Rallyfahrers, welcher jedes Schlagloch ignorierte und uns im Minivan herumschleudern liess 😥. Der Reifenwechsel bei 40 Grad entsprach auch gleich seinen Fahrkünsten, sodass der Minibus (immer noch vollbeladen mit den Passagieren) beim Reifenwechsel vom Wagenheber flog. Der Ersatzpneu wurde schlussendlich doch noch montiert und erst dann bemerkte man, dass dieser ebenfalls einen Platten hatte 🙈. Was sich wie ein schlechter Witz anhört, ist hier Standard. So nahmen es die Passagiere dem Fahrer auch nicht übel, dass man weitere 30 Minuten auf einen Ersatzpneu warten musste 👍.

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Phnom Penh ist die Hauptstadt Cambodias und hat dementsprechend viele Tempeln, Pagodas und natürlich den Royal Palace. Diesen galt es den nächsten Tag zu besichtigen. Denn die Anlage rund um die Silver Pagoda sei mit dem Royal Palace in Bangkok vergleichbar. Doch nach knapp 30 Minuten, verliessen wir etwas enttäuscht die vielversprechende Attraktion. So setzten wir uns draussen lieber neben junge Mönche hin und fragten sie nach ihrem Haarschnitt 😁.

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Die Hauptsehenswürdigkeiten in der Hauptstadt Cambodias sind sowieso die Killing Fields und das Tuol Sleng (S-21) Gefängnis. Denn in Cambodia fand vor knapp dreissig Jahren eines der grössten Massaker der Neuzeit statt. In drei Jahren, acht Monaten und zwanzig Tagen, wurde unter der Regentschaft der Khmer Rouge zwei bis drei Millionen Cambodianer, ein Drittel der Bevölkerung, umgebracht.

Nach einer Revolte wurde Pol Pot und seine Khmer Rouge beim Einmarsch in Phnom Penh noch bejubelt. Kaum an der Macht, zwang er die Bevölkerung der drei Millionen Hauptstadt, diese unter Androhung der Todesstrafe, zu verlassen. Der Plan funktionierte und Phnom Penh, als einzige schwer kontrollierbare Grossstadt, war innert drei Tagen Menschenleer. Die Familien wurden nach Geschlechter getrennt und in diverse Himmelsrichtungen verteilt. Diese wurden nun versklavt und mussten unter ständiger Angst getötet zu werden, im Feld Schwerstarbeit leisten.

Das neue kommunistische Regime schloss die Grenzen Cambodias, enteignete die Bürger, sprengte die Nationalbank, verbot die Religionen, schloss die Schulen und stoppte den Postverkehr. Intellektuelle, Fremdsprachensprechende oder sogar Brillenträger galten als unerwünscht und überflüssig und wurden meistens sofort ermordet.

Das besuchte Tuol Sleng Gefängnis (S-21) diente dazu, verdächtige Personen zu foltern, falsche Geständnisse zu erzwingen und zu töten. 20’000 Menschen wurden hier, unter schwer vorstellbaren Bedingungen über Monate gefoltert. Die Methoden waren grausam und von einigen gab es sogar noch gemalte Bilder. Selbst die Originalwerkzeuge sind immer noch ausgestellt. In einigen Zellen sah man sogar noch getrockenes Blut und es lief einem schon mal der Schauer den Rücken runter.

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Die Gefangenen, welche die Torturen überlebten und kein Selbtsmord begangen hatten, wurden nach ihrem Geständnis mittels Lastwagen zu den Killing Fields gebracht. Diese waren im ganzen Land verteilt und dienten nur einem Zweck: Die Gefangenen zu töten.

Das Choeung Ek Killing Field gilt heute als die bekannteste Gedächtnisstätte und bietet sogar Führungen an. In diesen Lagern wurden die Gefangenen gleich nach ihrer Ankunft ermordet und in ein Massengrab geworfen. Das makabere dabei ist, dass sie mit den billigsten Werkzeugen erschlagen oder erstochen wurden. So benutzte man Macheten, Äxte, Bambusrohre, Sicheln, Eisenstangen, Hämmer usw. Und dies nur, um keine Bleikugeln zu verschwenden. Noch heute kommen durch das Wetter immer noch Knochen, Zähne und Kleider zum Vorschein.

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Der brutalste Ort ist aber ein Baum neben einem Massengrab. Denn die Babies wurden an den Füssen gepackt und Kopf voran an den Baum geknallt. Denn um sich vor möglichen Racheakten zu schützen, löschte man jeweils die ganze Familie aus.

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An unserem letzten Tag in Cambodia vollbrachten wir eine gute Tat und spendeten für das Dr. Beat-Richner Spital (Kantha Bopha) Blut. Wir waren seit Jahresbeginn die Blutspender-Nr: 474 und 475 😃

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Nach nur acht Tagen in Cambodia hiess es bereits Abschied nehmen. Unser Weg führte via Mekong Delta in einem Privatboot nach Vietnam 😎

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Angkor Wat und Beatocello

Nach der langen Reise mussten erst Mal unsere Beine bewegt werden. Und hungrig waren wir schliesslich auch, also war unser Ziel klar: Pubstreet. Diese „Strasse“ ist jedoch eher ein Quartier gleich hinter einem Markt. Es erwartet einem ein Restaurant nach dem anderen und bei einer solch grossen Auswahl ist es schwer, sich für eins zu entscheiden. Wir gingen ins Khmer House, in welchem typisch kambodschanische Küche angeboten wird. Nach einem feinen Curry und einem Fischgericht schlenderten wir gemütlich zum guesthouse zurück.

Mitten in der Nacht, um 4.20 Uhr, klingelte der Wecker. Was ist los? Ach ja, wir besuchen ja heute Angkor Wat……Noch im Halbschlaf stiegen wir zu unserem Fahrer ins Tuk Tuk und los ging die Fahrt. Die ganze Anlage ist riesen gross und umfasst ungefähr 100 Tempel, welche über ein weitläufiges Areal verteilt sind. Es gibt sogar Siebentagespässe um alles sehen zu können. Wir entschieden uns aber für den Eintagespass, was im nachhinein eine gute Entscheidung war. Das Ticket war schnell gekauft, auch wenn die „Produktion“ ein wenig aufwändiger war.

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Der Tempel Angkor Wat ist bei Sonnenaufgang ein beliebtes Fotosujet. Also kein Wunder, waren wir nicht die einzigen.

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Das frühe Aufstehen und das Warten haben sich jedoch gelohnt!! Auch wegen der Hitze! Morgens um 6 Uhr ist es noch angenehm warm.

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Unser Tuk Tuk Fahrer, der uns den ganzen Tag durch die Anlage chauffierte, wartete vor dem Tempel auf uns und brachte uns zu vielen weiteren Tempel (Ta Prohm, Bayon). Ta Prohm ist in festen Händen von grossen Bäumen und breiten Wurzeln und dort wurde unter anderem der Film Tomb Raider gedreht. Der faszinierende Tempel Bayon lächelte uns von allen Seiten zu. Wo man auch hinschaute, blickte man in ein Gesicht.

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Doch bereits um 11 Uhr waren wir fix und foxi. Die kurze Nacht und die Hitze machten uns zu schaffen! Also brachte uns der Tuk Tuk Fahrer nach einem Abstecher im Restaurant für einen Mittagsschlaf ins Hotel retour. Um 16.00 Uhr wurden wir jedoch wieder zu den Tempeln chauffiert; diesmal für den Sonnenuntergang. Nur lohnte sich diese zweite Fahrt ganz und gar nicht. Erstens versteckte sich die Sonne hinter einer grossen Wolke und zweitens war der Ausblick auch nicht sooo toll! Naja!

Am nächsten Tag besuchten wir das, 25 Km ausserhalb von Siem Reap gelegene, Landminenmuseum. Ein Ami, welcher seit ein paar Jahren in Kambodscha lebt, führte uns durch die kleine Ausstellung. Hinter dem Museum befindet sich zudem noch eine Schule und ein Heim für Kinder, welche entweder durch Landminen verletzt wurden oder mittellose Eltern haben. Es war ein sehr interessanter jedoch auch ein trauriger Rundgang! Zu wissen, dass noch x Tausend Minen im Land herumliegen, stimmt einen nachdenklich. Und zu wissen, dass die Vielzahl dieser Landminen von Kambodschanern selber gelegt wurden, macht es noch schlimmer! Schön jedoch zu wissen, dass Mitarbeiter vom Museum aktiv Minen suchen und diese entschärfen. Doch wie viele Personen werden wohl noch durch eine Mine verletzt?

Am Nachmittag fuhren wir zum Dorf Kompong Pluk. Da die Regenzeit erst noch kommt und die Gegend sehr wenig Wasser hat, konnte man sehr gut erkennen, wie die Bewohner von Kompong Klup bauen und leben. Nichts da mit Höhenangst!! Die Häuser werden auf 6 oder 7 Meter hohen Pfählen gebaut. Die Pfähle verschwinden während der Regenzeit jedoch dann fast komplett.

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Das Cello-Konzert und der Vortrag von Beat Richner war unser letztes Ziel in Siem Reap. Beat Richner gründete in den letzten 22 Jahren 5 Kinderspitäler in Kambodscha, 4 in Phnom Penh und 1 in Siem Reap. Die Spitäler können nur durch Spenden funktionieren, denn in Kambodscha gibt es weder Krankenkassen noch haben die Eltern genügend Geld, um die Kosten zu übernehmen. Gäbe es die Spitäler nicht, würden monatlich x Hundert Kinder sterben. Klar, die Familie könnte Geld ausleihen oder ihr Vieh verkaufen. Doch wie will eine Familie mit einem Tageslohn von 1 USD, die Schulden zurückbezahlen oder ohne ihr Vieh, das Land bewirtschaften? Beat Richner ist also immer am Geld „betteln“. Die Jüngeren im Konzertsaal bat er jedoch um eine Blutspende. Dies sei genau so wichtig wie Geld. Denn ohne Bluttransfusion sterbe ein Kind mit Denguefieber. Der ganze Vortrag machte uns sehr traurig und nachdenklich. (www.beat-richner.ch, PC 80-60699-1, IBAN CH98 0900 0000 8006 0699 1 ☺️)

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Affen und andere Gauner

Zugfahren in Thailand ist immer eine Zeitreise. Die einfahrenden Züge werden per Lautsprecher angekündigt und der Bahnhofsvorsteher steht mit einer grünen und roten Flagge beim Gleis bereit. Der langsam einfahrende Zug sieht alt und ausgedient aus. Trotzdem freuen wir uns auf die Fahrt in der dritten Klasse.

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Die einstündige Fahrt nach Phetchaburi ist langsam und heiss. Wir schwimmen in unserem Schweiss und wir staunen, dass alle anderen Mitfahrenden Jeans oder lange Hosen anhaben 🙈. In Phetchaburi angekommen, fanden wir auf dem Weg zum Hotel noch eine öffentliche Trainingsanlage, bei welcher wir uns mit Übungen zusätzlich aufwärmen konnten 😅.

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Mitten in Phetchaburi befindet sich auf einem Hügel eine schön gelegene Tempelanlage. Auch wenn voller Affen. Weil wir schon Erfahrungen mit den frei lebenden Gaunern hatten, hatte ich mein Wasser mehrheitlich in das Seitenfach der Kameratasche versteckt. Ich erwartete nämlich jede Sekunde einen Affenüberfall und war deswegen auf der Lauer. Trotzdem überraschte es mich nicht, als ein Affe aus dem Hinterhalt die Plastikflasche aus dem Fach herausriss. Die Flasche fiel auf den Boden und es gab einen kurzen Moment in welchem der Affe und ich uns gegenseitig anschauten. Er mit ängstlicher Neugier wie ich mich verhalten werde, ich mit einem doch überraschten Gesicht, wie er das wohl geschafft hatte. Da der Weg steil war, rollte die Flasche zum Affen hinunter welcher sich die Flasche schnappte. Dieser schraubte sie gekonnt auf und trank genüsslich seine eroberte Flüssigkeit. Zum Glück gab es für uns auf dem Hügel mehrere Getränkestationen. Denn es war wieder mal sehr heiss. In diesen kauften wir jeweils gekühlte Getränke und tranken sie sogleich an Ort und Stelle. Sehr zum leiden der Affen, welche die Getränkestände auf der Suche nach einem Opfer, jeweils umzingelten.

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Die nächste und letzte Stadt in Thailand hiess Khorat, welche uns als Ausgangsort für Phnom Rung und für die Grenzüberfahrt nach Cambodia diente. Die Stadt selber bot zwar nicht fiel, hinterliess uns aber eine schöne Restauranterinnerung: Bratwurst mit Rösti und Schweinssteak in Jägersauce mit Spätzli 😋.

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Am nächsten Tag erreichten wir nach zwei Stunden Minibusfahrt und 45 Minuten auf dem Rücksitz eines Rollerfahrers den Tempel Phnomg Rung. Der grösste Khmer Tempel in Thailand ist beinahe tausendjährig und hat eine wunderschöne Eingangsallee. Auch hatten wir das Glück, dass zur gleichen Zeit junge Mönche die Stätte besichtigten und uns ein seltenes Fotosujet boten.

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Am nächsten Tag war es soweit. Um 8 Uhr morgens traten wir die im Internet und im Reiseführer viel diskutierte und beschriebene Abzockerausreise aus Thailand an. Um nicht an der Grenze nach Cambodia zu stranden oder womöglich noch mehr abgezockt zu werden, hatten wir beschlossen, den normalen Touristenabzocker der Grenze zu folgen. Für die sechsstündige Busfahrt zahlten wir noch die normalen 2 CHF. An der Grenze angekommen, ging es aber los und wir wurden unwillentlich abgefangenen und zu einem Büro geleitet. Dort mussten wir uns entscheiden, ob wir mit dem Bus, einem Minivan oder mit einem Taxi nach Siem Reap fahren möchten. Wir teilten dem Mann hinter dem Schalter mit, dass wir uns selber ein Taxi nach dem Grenzübergang suchen würden. Sie liessen aber nicht locker bis wir dann doch ein Gefährt buchten. Wer weiss, hinter der Grenze hätten wir auch mehr bezahlen können… Also zahlten wir weitere 32 CHF für eine 1 1/2 stündige Fahrt im Minivan. (Etwa das dreissigfache einer normalen Fahrt). Unser Abzocker war zumindest sehr freundlich und schwatzte ein wenig mit uns. Glücklicherweise befanden wir uns in der Neben-Reisezeit und liessen den Grenzübergang mit Fingerscan und Foto in lockeren zehn Minuten hinter uns 😃. Nach dem Grenzübergang nahm uns der freundliche Abzocker mit einem Minivan zur „Touristenumladestation“ mit, und wir wechselten den Minivan. Dieser füllte sich mit weiteren Touristen um ein wenig später irgendwo am Stadtrand von Siem Reap anzuhalten. Anstatt uns zu unserem Hotel zu fahren, fing der Mann an, die Gepäckstücke auszuladen und tat so, als würde er nichts mehr verstehen. Wie es der unglaubliche Zufall so wollte, standen um die zehn Tuk Tuk Fahrer bereit, um uns für 5 Dollar in die Stadt zu fahren. Zum Glück bot unser Hotel einen Free Pick up Dienst an welcher wir sofort in Anspruch nahmen 😝.