36 Grad und es wird noch heisser……

In Melbourne angekommen, erschlug es uns fast vor Hitze!!! Wir kühlten uns aus diesem Grund auch gleich zuerst im Pool ab, bevor wir uns dann Richtung Tramstation quälten. Unser erste Stopp in der City war ein modernes Einkaufscenter, klimatisiert – zum Glück. Und was hatte es da am Eingang? Kunstrasen, Stühle und einen Fernseher, welcher Tennis zeigte 😀

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Wir schlenderten von klimatisierten Räumen zu klimatisierten Räumen, die Hitze und der heisse Wind raubte einem fast der Atem. In Chinatown assen wir wieder einmal auswärts bevors dann mit dem Tram wieder zum Caravanpark ging. Die Nacht war eine Katastrophe. Wir schliefen kaum, denn die Temperatur betrug gefühlte 30 Grad. Dazu kamen Mücken en masse! Am nächsten Tag begaben wir uns wieder Richtung City. Wir kauften Tickets für den Sightseeingbus.

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Es war wieder zu heiss, um alles zu Fuss zu erkundschaften. Chrigi war den ganzen Tag nervös, denn wir hatten Tickets für das Australien Open und waren noch nicht ganz sicher, ob wir wirklich Tickets für das Spiel von Stanislaw Wawrinka hatten. Dann die Info: wir hatten Tickets für ein Spiel zwischen 2 Unbekannten. Die Enttäuschung bei Chrigi war riesig. Er war sogar bereit, neue Tickets zu kaufen und stand deshalb an der Kasse an. Mit einem riesen Grinsen und voller Übermut kam er zurück und teilte mir mit, dass wir bereits ein Ticket haben, mit welchem wir auch andere Spiele anschauen konnten! Voller Vorfreude machten wir uns auf, Richtung Rod Laver Arena. Das Gelände war riesig! Überall Tennisplätze, Essensstände, jede Menge Zuschauer!
Wir hatten jedoch super Plätze und konnten „Stan the man“ bestens unterstützen 😄 Und er gewann das Spiel: Bravo!
Also Chrigi fieberte etwas mehr mit als ich 🙂

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Melbourne hat uns, trotz der Hitze, super gut gefallen. Wo man auch hinschaute, entdeckte man die unterschiedlichsten Gebäude. Sehr moderne Bauten, Hochhäuser, alte Häuser…..und überall sah man Tennis auf riesengrossen Screens, eine sportverrückte Stadt!

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Unser nächstes Ziel: Phillip Island! Camper geparkt und nichts wie los an den Strand. Doch auch dort war es zu heiss…..

Am Abend hatten wir Tickets für die weltberühmte Pinguin-Parade. 500 000 Touristen jährlich besuchen dieses Treiben. Voller Neugier setzen wir uns auf die für die Zuschauer errichtete Treppe und warteten bis es eindunkelte. Und siehe da, plötzlich watschelten, in circa 10- er Gruppen, die kleinen Pinguine vom Meer kommend über den Strand zu den Jungen, welche bereits vor Hunger treibend ihren Müttern zuriefen. So klein sie auch sind, schnell sind sie!! Kein Gefälle ist ihnen zu hoch, sie watscheln über Stock und Stein, bis sie ihr Junges gefunden haben. Die Anlage ist toll aufgebaut. Die Zuschauer konnten via diverse Holzstege den Pinguinen zuschauen. Es war bereits dunkel als wir uns auf den Rückweg zum Caravanpark machten. Vorsichtiger als sonst fuhren wir zurück. Man warnte uns nämlich vor Kängurus und anderen Tieren, welche von den Scheinwerfern der Autos fasziniert seien. Es passierte zum Glück nichts und wir sahen nur 2 Kaninchen, ein Wallabie und ein Paar Augen leuchteten aus dem Busch.

Via Lakes Entrance fuhren wir nach Mallacoota. Unser Caravanpark befindet sich direkt an einer Lagune. Man durchschwimmt einen kleinen Teil im Meer und trifft dann wieder auf Sanddünen, wo man wieder zu Fuss weitergehen konnte. Zwischen Felsen entdeckten wir dann noch einen riesigen,toten Tintenfisch.

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Mit dem Schwimmen war es dann vorbei 😳

Nächstes Ziel: zurück nach New South Wales.

Ps: aus 36 Grad in Melbourne wurden schlussendlich 44 Grad!!!!!

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Great Ocean Road

Bevor wir die Great Ocean Road in Angriff nahmen, mussten wir zuerst mobil werden. Wir holten unseren Apollo Hitop Camper in Adelaide ab, legten unsere Backpacks rein und realisierten gar nicht, dass dies unser neues Zuhause ist. Angekommen im Weingebiet McLaren Vale mieteten wir uns Velos und radelten von Weingut zu Weingut. Natürlich mit Helm, weil dies hier ansonsten 250 $ Strafe kostet. Wir testeten Shiraz, tranken Australischen Prosecco und kauften den Lokalmatador Cabernet Sauvignon. Wir hatten nun einen eingerichteten Camper, 12 Liter Wasser, ein paar Weinflaschen und vollgeladene Fotokameraakkus – los gehts!
Unsere erste Station war Kingston mit dem originalgetreuen nachgebauten 16 Meter Riesenlobster.

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Dies, der echte Lobster zum Znacht und die winkenden und grüssenden Einwohner waren aber die einzigen Highlights in diesem kleinen Kaff. Weiter gings nach Port Fairy, Port Campell und Apollo Bay und langsam aber sicher fühlten wir uns auch als Camper. Als ich am nächsten Morgen die Wäsche eingesammelt und den Abwasch erledigt hatte, fragte mich mein Aussie Nachbar höhnisch, ob ich endlich fertig sei mit dem „bitch work“. Er erklärte mir kurz was die Aufgaben des Mannes seien, wurde in der Weitergabe seiner Weisheit aber lautstark von seiner wildgestikulierenden Frau unterbrochen 😜. Später bemerkten wir, dass Sie auf Ihrem Camper folgenden Aufkleber hatten: we’re travelling with our childrens inheritance“. Ein sympatisches Rentnerpaar, welches sich 2.5 Jahre Zeit gab, Australien zu entdecken.

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Die Highlights auf der Great Ocean Road waren die twelve Apostels, die Tower bridge und die überall anzutreffenden riesigen Klippen. Dank der Gibson Steps, welche im 19. Jh. vom gleichnamigen Landbesitzer von Hand in die ca. 50 Meter hohen Klippen geschlagen wurden, gibt es einen direkten Zugang zum Meer. Trotz der Panoramakulisse, zollen wir dem starken Wind sowie der starke Strömung Respekt und genehmigten uns dieses Mal keine Abkühlung.

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Mit vielen schönen Fotos und Australian Open Tickets im Gepäck machen wir uns auf den Weg nach Melbourne. Ich schliesse mal nicht aus, dass man meine Fanstimme hören wird😁.

Backpacken in Adelaide und weiter auf Kangaroo Island

Nach 2 Stunden Flug und einer halben Stunde Zeitverschiebung sind wir in Adelaide gelandet. Im Backpacker angekommen teilte man uns mit, dass das von uns im Oktober reservierte 4-er Zimmer nicht verfügbar sei. Aus welchem Grund konnte man uns nicht sagen…..Glück gehabt, wir konnten das 2-er Zimmer vergünstigt haben😊 Auch gleich in der ersten Nacht merkten wir, dass wir wohl doch schon zu den älteren Backpackern gehörten – um 3 Uhr nachts kam die Jugend nach Hause und dachte noch gar nicht ans Schlafen. Am nächsten Abend pilgerten wir mit Tausend anderen ins Oval Stadion um ein Cricket-Spiel zu schauen. Chrigi war voll dabei, ich erfreute mich eher am Hotdog😉 Am nächsten Morgen klingelte der Wecker bereits um halb 6! Aus-Checken, 15-Minuten Fussmarsch (vollbeladen wohlbemerkt), knapp 2 Stunden Busfahrt, 45 Minuten Fähre (zum Glück nur-der Wellengang ist doch nicht so unser), Mietauto in Empfang genommen und los geht der 2-Tägige Trip auf Kangaroo Island. Natur pur!!! Kilometerlange Strassen, herrliche Landschaften und doch keine Kangaroos. Nur jene, welche tot am Strassenrand lagen. Ein trauriger Anblick. Nach dem Ein-Checken im Backpacker in Kingscote verliessen wir das Dörfchen in Richtung Flinders Chase National Park. Und siehe da, hoch oben in den Ästen sitzt er: ein Koala! Jupiduuu😃

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Weiter gings zum Cape de Couedic, wo wir Neuseeländische Seebären (also auf Andrea-Deutsch auch bekannt unter Seelöwen) beobachten konnten, und zu den vom Wetter geformten Granitfelsen Remarkable Rocks.

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Das Glück stand auf unserer Seite, wir sahen die ersten Wallabies und das Wetter zeigte sich von seiner schönsten Seite! Nach dem Koala-Walk, gings dann via Pizzeria ins Bett! Am nächsten Morgen fuhren wir zur Seal-Bay, wo wir dem Treiben von Australischen Seelöwen zuschauen konnten. Die Kleinen sind ja sooo härzig!!!!!

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Weiter gings zum Pelikanfüttern! Was für ein Gerangel, wenn es darum geht, ein Stück Fisch zu bekommen!

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Die nächste Nacht verbrachten wir in Penneshaw. Viele Restaurants gibts in diesem 300 Seelenörtchen nicht, doch das Menu fish and chips war super lecker! Nach einer kalten Dusche (lachend teilte uns der Besitzer des Backpackers mit, das wohl das heisse Wasser abgestellt wurde), machten wir uns auf den Rückweg nach Adelaide, wo wir unseren Camper in Empfang nahmen.

Sydney, Champagner und Schiffe

Die 6 Tage in Sydney haben sich gelohnt.
Insbesondere das Backsteinhäuserquartier „the Rocks“ hat extrem viel Charme. Hier gab’s das erste australische Bier und ein Wiedersehen mit Daniela und Janine!

Am nächsten Tag widmeten wir uns der Dekadenz✌️. Dem Lonelyplanet zufolge, konnte man die Aussicht vom 309 Meter hohen Sydney Tower ohne Anstehen, Eintritt und Gedränge geniessen. Man müsse nur direkt auf die Moet & Chandon Bar raufdüsen, dies aber mit etwas Niveau. Mit extra gekauftem Polo und Schuhe liefen wir nun an der Tourischlange für die Aussichtsplattform vorbei und nahmen den ersten Elevator rauf 😜. Nun oben angekommen mussten wir pro Nase 25 $ verputzen. Ein Glas Moet Imperial und Austern reichten um eine wunderbare Aussicht auf der drehenden Plattform zu geniessen.

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Der Abend liessen wir beim Italiener im Kiribilli Quartier ausklingen und gaben uns noch einer Fotosession hin.

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Wir waren nun voll im Tourifeeling. Jetzt fehlte nur noch das Ferienfeeling. Jetzt mussten wir unsere Füsse endlich mal in den Sand graben. Raus zum hippigen Bondi Beach und einen Tag später weiter zum entfernteren Manly Beach. Vom Bondi kamen wir mit neuen Badeshorts und Bikini zurück und vom Manly mit einem „Frontbody sunburn“.

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Also doch lieber zurück in die Stadt. Am besten in den Paddington Market wo es einen speziellen Automaten gab…

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… Und Ganzkörperüberzüge

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Am letzten Tag zog es uns noch zum zweitgrössten Fishmarket der Welt. Unser Mittagssnack sah zumindest sehr nach Meerestieren aus 😝

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Das letzte Highlight war aber das Maritime Museum bei dem man ein echtes U-Boot, die Replik von Cpt. Cooks Schiff und ein vierstöckiger Zerstörer im Inneren besichtigen konnte. Ach Megä, wie oft habe ich da an dich gedacht 😉. Auch die Mädels hatten offenbar Freude.

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Nun ab nach Adelaide und Kangaroo Island.

Banana Bread zum Frühstück oder als Dessert?

Los gehts! Nach einem ausgiebigen Schlaf beginnen wir zu realisieren, dass es endlich losgeht. Sydney, here we are.
Das merkt auch ein Tier an unserem Fenster, welches uns mit unglaublicher Ausdauer musikalisch unterhaltet 🙂 Für die nächsten sechs Tagen wohnen wir in einem Haus, welches wir über AirBnb buchen konnten, mit einem Pärchen aus Singapur. Danke an Janine für den Tipp! Noch taufrisch in den Beinen beschliessen wir den einstündigen Walk ins Zentrum in Angriff zu nehmen. Heim gingen wir dann mit dem Bus 🙂 Sydney ist eine lockere Stadt in der wir uns schnell zurecht fanden. Nebst dem Opernhaus, der schönen Brücke und der verschiedenen Quartieren gefällt uns vor allem eines: es ist schön warm!
Am Altjahrabend beschliessen wir zusammen mit Kollegen aus der Schweiz den Abend mit einem Bier, Thaipower-Fastfood und mit kurzen Hosen zu verbringen. Zusammengepresst wie Sardinen im Fischmarkt, verteidigten wir unseren Sitzplatz fünf Stunden lang gegen sich breitmachende Deutsche und wildgestikulierenden Italiener. Denn man muss früh dran sein um einen tollen Platz mit guter Sicht auf das Feuerwerk zu haben!! Das neue Jahr wurde in spektakulärer Weise eingeläutet. Mir fehlte aber vor allem eines: eine grosse, gefüllte Tischbombe. Ach, wie gerne hätte ich eine Tischbombe in die Luft geknallt und alle mit den Pfeifen und Trompeten genervt 🙂
Wir wünschen euch alle ein gutes, neues Jahr!

Übrigens: Das Bananenbrot kam tatsächlich getoastet und mit Butter. Ich bezweifle aber sehr, dass dies zum Frühstück hätte serviert werden sollen, so süss wie es war.

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