Archiv der Kategorie: Australien

Aus dem Busch…

… husch, husch,
Im Galopp, hopp, hopp.
Hüüüüüpft, hüüüüüpft, hüpft, hüpft, hüpft…

Mit einem Kinderlied aus der dritten Klasse (Grüsse an alle Mitschüler und der Bettmigruppe) mit Herrn Knöpfel als Lehrer, verabschieden wir uns aus Australien mit einem Kangaroosprung. Nächster Stopp: Manila, Philippinen!

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Hippies, Nasenspray und immer noch Regen

Und wie oft habe ich Chrigi von Byron Bay vorgeschwärmt? Bestimmt mehr als tausend mal. Doch auch Byron Bay zeigte sich von seiner regnerischen Seite. Meine Stimmung war nicht die beste und wurde auch nicht besser…..Meine Staub- und Heuschnupfenallergie zeigte sich von ihrer besten Seite, so bestellte ich bei meinem Mami und sie bei meinem Hausarzt (danke Herr Lehner😊) ein neues Nasensprayrezept. Endlich, die Erlösung für meine Hatschi-Attacken! Der liebe Herr Apotheker machte uns dann aber einen Strich durch die Rechnung. Das schweizer Rezept müsse in ein australisches Rezept umgeschrieben werden und dafür müsse ich zum Arzt. Auch bitti-bätti half nichts. Und zu allem Elend hin hatten die Ärzte wegen dem Australiaday zu. Nichts wie los in die Notaufnahme vom Spital. Zuerst wartet man da gute 10 Minuten, bis jemand am Empfang erscheint, dann füllt man das Personalienblatt aus und setzt sich hin. Man wird dann von einer Krankenschwester hereingebeten und sie fragt, was das Problem sei. Danach bittet sie einem wieder raus und teilt einem mit, dass man auf den Arzt warten müsse, ca. 1 Stunde. Manno, dabei hätte sie doch einfach das Rezept von Dr. Lehner abschreiben können und fertig. 3 Stunden später, ich beinahe erfroren ( danke, du …. Klimaanlage du), Chrigi extrem sauer, streckte der Arzt seinen Kopf aus der Türe, reichte mir das Rezept hin und meinte, ich solle mich beeilen, die Apotheke schliesse nämlich in 15 Minuten. Also bezahlte ich noch die 115 Dollar fürs Warten und dann gingen wir retour in die Apotheke. Ich bekam genau 1 Spray…….für mehrere Bezüge, hätte das der Arzt aufschreiben müssen. Ich erleichtert auf der einen Seite, yeah, ich habe den Spray, auf der anderen Seite jedoch sauer über dieses komplizierte Verfahren. Nochmals retour in die Notaufnahme wollte ich nicht mehr und hunger hatten wir auch. Und wie könnte es anders sein: jedes Restaurant war voll! Also bestellten wir fish and chips for take away und gingen retour zum Camper. Mit draussen Essen war auch nichts; es fing an zu regnen.

Am nächsten Morgen: meine Nase bedankte sich beim Spray, die Sonne schien, nichts wie los an den Strand!!! Wir hatten Glück, die Sonne blieb fast den ganzen Tag und am Abend hatte es sogar Platz im Restaurant. Warum nicht wieder einmal Mexikanisch? Und dann gewann Stanislaw Wawrinka auch noch das Australian Open!! Bravo!

Am nächsten Tag stärkten wir uns zuerst mit einem Croissant aus der französischen Bäckerei (hmmmm) und einem frischgepressten Fruchtsaft bevor wir zum Leuchtturm liefen. Es ging rauf und runter und von ganz oben hatte man eine supertolle Sicht aufs Meer.

Byron Bay ist ein Surferparadies. Egal wie alt, man ist draussen am Surfen! Im Dörfchen gibt es jede Menge kleine Läden mit Souvenirs, Schmuck, Bikinis…….tolle Restaurants und Hippies

Der nächsten Stopp war Surfers Paradise. Surfer sahen wir jedoch keine 😊. Mit Sushi im Bauch (so viel Sushi wie in Australien haben wir schon lange nicht mehr gegessen; ach wie freuen wir uns auf Japan) liefen wir der Küste entlang Richtung Stadtmitte. Es war herrlich!!!

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In der Stadt probierte ich es dann nochmals beim Arzt: 1 Stunde warten, 4 Sprays auf Vorrat und „nur 90 Dollar“ 😉

Am nächsten Tag gaben wir unseren heissgeliebten Camper in Brisbane ab. Fertig mit dem Luxus und retour ins 4-er Zimmer im Backpacker. Ein Dankeschön noch an unseren Zimmergenossen, welcher bestimmt 4 Stunden geschnarcht hat……Auch Ohropax halfen nicht.

Brisbane hat uns nicht umgehauen. Wir assen jedoch sehr gut beim Inder, gingen ins Kino, und machten Spaziergänge durch diverse Stadtteile. Zwischendurch lagen wir noch am Strand. Am Strand? Brisbane liegt doch gar nicht am Meer? Richtig, aber die Brisbaner haben es richtig cool gemacht und haben eine künstliche Lagune gebaut und jede Menge Sand aufgeschüttet 😎

Noch etwas zum Schmunzeln:
Andrea: Schatz, machen wir zum Znacht Spaghetti Bolognese?

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Schatz: Nicht lieber Pesto?
Andrea: Nein, ich möchte mit Fleisch

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Die Tomatensauce OHNE Fleisch war auch gut.

Hot chocolate, Regen und Tennis

Nach dem Travelling und dem Sightseeing an der Südküste sind jetzt mal endlich Badeferien angesagt. Wir befinden uns in Coffs Harbour und haben eben beim Federer Match mit anderen Camper in der Camp Kitchen mitgefiebert, aber mehr dazu etwas später.

Die letzten sechs Tage fuhren wir der New South Wales Küste entlang. Immer auf dem Princess Highway, welcher ganz Australien umrundet. Also: Fenster runter, Jack Johnson Musik rein und Ellenbogen raus (Es muss ja nicht immer Mackelmore sein😜, gäll Marco). Die Strände und die kleinen Städtchen am Meer waren echt einen Abstecher wert. Auch wenn der Himmel ungefähr die gleiche Farbe hatte wie die Strände. Nämlich weiss. 🙈🙉🙊. Somit Ellenbogen wieder rein und Fenster zu 😢.

Nichts desto trotz blieben wir optmistisch. Andrea sang alle Sonnenbeschwörungslieder rauf und runter und ich ging bei kleinen Regenunterbrüchen sogar ins Meer oder in den wunderschönen Lagunen baden. Zum Glück kam ab und zu der fahrbare Glacé- und Früchtehändler vorbei 😋.

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Nach sechs Tagen Aargauer Herbst, kam sie doch noch. Zwar nur für ein paar Minuten, aber dies reichte um uns nervös zu machen. War dies die Sonne? Wo haben wir noch einmal die Sonnencrème? 😅

Auf jeden Fall waren unsere letzten Tagen ziemlich monoton und wir hatten Zeit, die Australier genau zu beobachten.
Die Aussies in der Stadt…
… begrüssen dich mit: wie gehts? (Kein Hallo oder ein Hi)
… sind sofort deine Kumpels oder sogannnte „Mates“.
… haben sehr selten Free WI-FI. Was mich sehr überrascht hat. Nur Melbourne, Adelaide und Sydney hatten in der Stadt einige Hotspots.
… machen richtig gute Hot Chocolates mit ganz viel Schaum oben drauf,
… schmeissen dich um 22.30 Uhr beim 4. Satz Federer gegen Murray aus der Bar raus.
… servieren dir aber einen Pint (ca. 0.45 Liter Bier) für 4 $.

Die Aussies auf den Campsites…
… grillieren jeden Abend (Rindsfilet, T-Bones Steak, Rumpsteak etc. kosten ca. 20$ aufs Kilo!)
… ALLE Kinder fahren entweder ein BMX, ein Kick- oder ein Skateboard.
… nahmen mich in den Arm als Federer gegen Nadal verlor.

Unsere letzte Hoffnung heisst jetzt „Stan the Man“! Das Wetter haben wir nämlich bereits abgeschrieben.

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36 Grad und es wird noch heisser……

In Melbourne angekommen, erschlug es uns fast vor Hitze!!! Wir kühlten uns aus diesem Grund auch gleich zuerst im Pool ab, bevor wir uns dann Richtung Tramstation quälten. Unser erste Stopp in der City war ein modernes Einkaufscenter, klimatisiert – zum Glück. Und was hatte es da am Eingang? Kunstrasen, Stühle und einen Fernseher, welcher Tennis zeigte 😀

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Wir schlenderten von klimatisierten Räumen zu klimatisierten Räumen, die Hitze und der heisse Wind raubte einem fast der Atem. In Chinatown assen wir wieder einmal auswärts bevors dann mit dem Tram wieder zum Caravanpark ging. Die Nacht war eine Katastrophe. Wir schliefen kaum, denn die Temperatur betrug gefühlte 30 Grad. Dazu kamen Mücken en masse! Am nächsten Tag begaben wir uns wieder Richtung City. Wir kauften Tickets für den Sightseeingbus.

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Es war wieder zu heiss, um alles zu Fuss zu erkundschaften. Chrigi war den ganzen Tag nervös, denn wir hatten Tickets für das Australien Open und waren noch nicht ganz sicher, ob wir wirklich Tickets für das Spiel von Stanislaw Wawrinka hatten. Dann die Info: wir hatten Tickets für ein Spiel zwischen 2 Unbekannten. Die Enttäuschung bei Chrigi war riesig. Er war sogar bereit, neue Tickets zu kaufen und stand deshalb an der Kasse an. Mit einem riesen Grinsen und voller Übermut kam er zurück und teilte mir mit, dass wir bereits ein Ticket haben, mit welchem wir auch andere Spiele anschauen konnten! Voller Vorfreude machten wir uns auf, Richtung Rod Laver Arena. Das Gelände war riesig! Überall Tennisplätze, Essensstände, jede Menge Zuschauer!
Wir hatten jedoch super Plätze und konnten „Stan the man“ bestens unterstützen 😄 Und er gewann das Spiel: Bravo!
Also Chrigi fieberte etwas mehr mit als ich 🙂

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Melbourne hat uns, trotz der Hitze, super gut gefallen. Wo man auch hinschaute, entdeckte man die unterschiedlichsten Gebäude. Sehr moderne Bauten, Hochhäuser, alte Häuser…..und überall sah man Tennis auf riesengrossen Screens, eine sportverrückte Stadt!

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Unser nächstes Ziel: Phillip Island! Camper geparkt und nichts wie los an den Strand. Doch auch dort war es zu heiss…..

Am Abend hatten wir Tickets für die weltberühmte Pinguin-Parade. 500 000 Touristen jährlich besuchen dieses Treiben. Voller Neugier setzen wir uns auf die für die Zuschauer errichtete Treppe und warteten bis es eindunkelte. Und siehe da, plötzlich watschelten, in circa 10- er Gruppen, die kleinen Pinguine vom Meer kommend über den Strand zu den Jungen, welche bereits vor Hunger treibend ihren Müttern zuriefen. So klein sie auch sind, schnell sind sie!! Kein Gefälle ist ihnen zu hoch, sie watscheln über Stock und Stein, bis sie ihr Junges gefunden haben. Die Anlage ist toll aufgebaut. Die Zuschauer konnten via diverse Holzstege den Pinguinen zuschauen. Es war bereits dunkel als wir uns auf den Rückweg zum Caravanpark machten. Vorsichtiger als sonst fuhren wir zurück. Man warnte uns nämlich vor Kängurus und anderen Tieren, welche von den Scheinwerfern der Autos fasziniert seien. Es passierte zum Glück nichts und wir sahen nur 2 Kaninchen, ein Wallabie und ein Paar Augen leuchteten aus dem Busch.

Via Lakes Entrance fuhren wir nach Mallacoota. Unser Caravanpark befindet sich direkt an einer Lagune. Man durchschwimmt einen kleinen Teil im Meer und trifft dann wieder auf Sanddünen, wo man wieder zu Fuss weitergehen konnte. Zwischen Felsen entdeckten wir dann noch einen riesigen,toten Tintenfisch.

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Mit dem Schwimmen war es dann vorbei 😳

Nächstes Ziel: zurück nach New South Wales.

Ps: aus 36 Grad in Melbourne wurden schlussendlich 44 Grad!!!!!

Great Ocean Road

Bevor wir die Great Ocean Road in Angriff nahmen, mussten wir zuerst mobil werden. Wir holten unseren Apollo Hitop Camper in Adelaide ab, legten unsere Backpacks rein und realisierten gar nicht, dass dies unser neues Zuhause ist. Angekommen im Weingebiet McLaren Vale mieteten wir uns Velos und radelten von Weingut zu Weingut. Natürlich mit Helm, weil dies hier ansonsten 250 $ Strafe kostet. Wir testeten Shiraz, tranken Australischen Prosecco und kauften den Lokalmatador Cabernet Sauvignon. Wir hatten nun einen eingerichteten Camper, 12 Liter Wasser, ein paar Weinflaschen und vollgeladene Fotokameraakkus – los gehts!
Unsere erste Station war Kingston mit dem originalgetreuen nachgebauten 16 Meter Riesenlobster.

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Dies, der echte Lobster zum Znacht und die winkenden und grüssenden Einwohner waren aber die einzigen Highlights in diesem kleinen Kaff. Weiter gings nach Port Fairy, Port Campell und Apollo Bay und langsam aber sicher fühlten wir uns auch als Camper. Als ich am nächsten Morgen die Wäsche eingesammelt und den Abwasch erledigt hatte, fragte mich mein Aussie Nachbar höhnisch, ob ich endlich fertig sei mit dem „bitch work“. Er erklärte mir kurz was die Aufgaben des Mannes seien, wurde in der Weitergabe seiner Weisheit aber lautstark von seiner wildgestikulierenden Frau unterbrochen 😜. Später bemerkten wir, dass Sie auf Ihrem Camper folgenden Aufkleber hatten: we’re travelling with our childrens inheritance“. Ein sympatisches Rentnerpaar, welches sich 2.5 Jahre Zeit gab, Australien zu entdecken.

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Die Highlights auf der Great Ocean Road waren die twelve Apostels, die Tower bridge und die überall anzutreffenden riesigen Klippen. Dank der Gibson Steps, welche im 19. Jh. vom gleichnamigen Landbesitzer von Hand in die ca. 50 Meter hohen Klippen geschlagen wurden, gibt es einen direkten Zugang zum Meer. Trotz der Panoramakulisse, zollen wir dem starken Wind sowie der starke Strömung Respekt und genehmigten uns dieses Mal keine Abkühlung.

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Mit vielen schönen Fotos und Australian Open Tickets im Gepäck machen wir uns auf den Weg nach Melbourne. Ich schliesse mal nicht aus, dass man meine Fanstimme hören wird😁.

Backpacken in Adelaide und weiter auf Kangaroo Island

Nach 2 Stunden Flug und einer halben Stunde Zeitverschiebung sind wir in Adelaide gelandet. Im Backpacker angekommen teilte man uns mit, dass das von uns im Oktober reservierte 4-er Zimmer nicht verfügbar sei. Aus welchem Grund konnte man uns nicht sagen…..Glück gehabt, wir konnten das 2-er Zimmer vergünstigt haben😊 Auch gleich in der ersten Nacht merkten wir, dass wir wohl doch schon zu den älteren Backpackern gehörten – um 3 Uhr nachts kam die Jugend nach Hause und dachte noch gar nicht ans Schlafen. Am nächsten Abend pilgerten wir mit Tausend anderen ins Oval Stadion um ein Cricket-Spiel zu schauen. Chrigi war voll dabei, ich erfreute mich eher am Hotdog😉 Am nächsten Morgen klingelte der Wecker bereits um halb 6! Aus-Checken, 15-Minuten Fussmarsch (vollbeladen wohlbemerkt), knapp 2 Stunden Busfahrt, 45 Minuten Fähre (zum Glück nur-der Wellengang ist doch nicht so unser), Mietauto in Empfang genommen und los geht der 2-Tägige Trip auf Kangaroo Island. Natur pur!!! Kilometerlange Strassen, herrliche Landschaften und doch keine Kangaroos. Nur jene, welche tot am Strassenrand lagen. Ein trauriger Anblick. Nach dem Ein-Checken im Backpacker in Kingscote verliessen wir das Dörfchen in Richtung Flinders Chase National Park. Und siehe da, hoch oben in den Ästen sitzt er: ein Koala! Jupiduuu😃

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Weiter gings zum Cape de Couedic, wo wir Neuseeländische Seebären (also auf Andrea-Deutsch auch bekannt unter Seelöwen) beobachten konnten, und zu den vom Wetter geformten Granitfelsen Remarkable Rocks.

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Das Glück stand auf unserer Seite, wir sahen die ersten Wallabies und das Wetter zeigte sich von seiner schönsten Seite! Nach dem Koala-Walk, gings dann via Pizzeria ins Bett! Am nächsten Morgen fuhren wir zur Seal-Bay, wo wir dem Treiben von Australischen Seelöwen zuschauen konnten. Die Kleinen sind ja sooo härzig!!!!!

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Weiter gings zum Pelikanfüttern! Was für ein Gerangel, wenn es darum geht, ein Stück Fisch zu bekommen!

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Die nächste Nacht verbrachten wir in Penneshaw. Viele Restaurants gibts in diesem 300 Seelenörtchen nicht, doch das Menu fish and chips war super lecker! Nach einer kalten Dusche (lachend teilte uns der Besitzer des Backpackers mit, das wohl das heisse Wasser abgestellt wurde), machten wir uns auf den Rückweg nach Adelaide, wo wir unseren Camper in Empfang nahmen.

Sydney, Champagner und Schiffe

Die 6 Tage in Sydney haben sich gelohnt.
Insbesondere das Backsteinhäuserquartier „the Rocks“ hat extrem viel Charme. Hier gab’s das erste australische Bier und ein Wiedersehen mit Daniela und Janine!

Am nächsten Tag widmeten wir uns der Dekadenz✌️. Dem Lonelyplanet zufolge, konnte man die Aussicht vom 309 Meter hohen Sydney Tower ohne Anstehen, Eintritt und Gedränge geniessen. Man müsse nur direkt auf die Moet & Chandon Bar raufdüsen, dies aber mit etwas Niveau. Mit extra gekauftem Polo und Schuhe liefen wir nun an der Tourischlange für die Aussichtsplattform vorbei und nahmen den ersten Elevator rauf 😜. Nun oben angekommen mussten wir pro Nase 25 $ verputzen. Ein Glas Moet Imperial und Austern reichten um eine wunderbare Aussicht auf der drehenden Plattform zu geniessen.

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Der Abend liessen wir beim Italiener im Kiribilli Quartier ausklingen und gaben uns noch einer Fotosession hin.

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Wir waren nun voll im Tourifeeling. Jetzt fehlte nur noch das Ferienfeeling. Jetzt mussten wir unsere Füsse endlich mal in den Sand graben. Raus zum hippigen Bondi Beach und einen Tag später weiter zum entfernteren Manly Beach. Vom Bondi kamen wir mit neuen Badeshorts und Bikini zurück und vom Manly mit einem „Frontbody sunburn“.

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Also doch lieber zurück in die Stadt. Am besten in den Paddington Market wo es einen speziellen Automaten gab…

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… Und Ganzkörperüberzüge

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Am letzten Tag zog es uns noch zum zweitgrössten Fishmarket der Welt. Unser Mittagssnack sah zumindest sehr nach Meerestieren aus 😝

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Das letzte Highlight war aber das Maritime Museum bei dem man ein echtes U-Boot, die Replik von Cpt. Cooks Schiff und ein vierstöckiger Zerstörer im Inneren besichtigen konnte. Ach Megä, wie oft habe ich da an dich gedacht 😉. Auch die Mädels hatten offenbar Freude.

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Nun ab nach Adelaide und Kangaroo Island.

Banana Bread zum Frühstück oder als Dessert?

Los gehts! Nach einem ausgiebigen Schlaf beginnen wir zu realisieren, dass es endlich losgeht. Sydney, here we are.
Das merkt auch ein Tier an unserem Fenster, welches uns mit unglaublicher Ausdauer musikalisch unterhaltet 🙂 Für die nächsten sechs Tagen wohnen wir in einem Haus, welches wir über AirBnb buchen konnten, mit einem Pärchen aus Singapur. Danke an Janine für den Tipp! Noch taufrisch in den Beinen beschliessen wir den einstündigen Walk ins Zentrum in Angriff zu nehmen. Heim gingen wir dann mit dem Bus 🙂 Sydney ist eine lockere Stadt in der wir uns schnell zurecht fanden. Nebst dem Opernhaus, der schönen Brücke und der verschiedenen Quartieren gefällt uns vor allem eines: es ist schön warm!
Am Altjahrabend beschliessen wir zusammen mit Kollegen aus der Schweiz den Abend mit einem Bier, Thaipower-Fastfood und mit kurzen Hosen zu verbringen. Zusammengepresst wie Sardinen im Fischmarkt, verteidigten wir unseren Sitzplatz fünf Stunden lang gegen sich breitmachende Deutsche und wildgestikulierenden Italiener. Denn man muss früh dran sein um einen tollen Platz mit guter Sicht auf das Feuerwerk zu haben!! Das neue Jahr wurde in spektakulärer Weise eingeläutet. Mir fehlte aber vor allem eines: eine grosse, gefüllte Tischbombe. Ach, wie gerne hätte ich eine Tischbombe in die Luft geknallt und alle mit den Pfeifen und Trompeten genervt 🙂
Wir wünschen euch alle ein gutes, neues Jahr!

Übrigens: Das Bananenbrot kam tatsächlich getoastet und mit Butter. Ich bezweifle aber sehr, dass dies zum Frühstück hätte serviert werden sollen, so süss wie es war.

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