Mt. Fuji und Chriesiböim

Wir sahen ihn zwar schon vom Zug her, als wir nach Hiroshima fuhren, doch dies genügte uns nicht. Also stiegen wir in Matsumoto wieder in den Zug ein und fuhren nach Kawaguchiko, an den Fuss des Mount Fuji. Schon von weitem konnte man den Berg mit seinem weissen Häubchen Schnee sehen und plötzlich schien er ganz nahe. Kawaguchiko liegt an einem der 5 Seen, welche um den nördlichen Teil des Mount Fuji verteilt sind. Also war der Fall klar und ein wenig später machten wir einen Spaziergang dem Seeufer entlang. Mit einer alten Gondelbahn gings dann noch ein paar Meter in die Höhe und so hatten wir gleich noch die bessere Aussicht. Es war zwar etwas dunstig und hatte ein paar Wolken, doch wir hatten grosses Glück mit dem Wetter! Die Wetterprognose für den nächsten Tag zeigte nämlich Regen.

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Retour im Backpacker konnten wir unser Zimmer beziehen. Da die Doppelzimmer alle ausgebucht waren, hatten wir ein 4-er Zimmer. Ich ahnte schon ein Schnarchelkonzert in der Nacht, denn wir waren mit 2 anderen Jungs im Zimmer. Und wie es der Zufall so wollte, war einer aus der Schweiz (Viele Schweizer haben wir bis jetzt auf unserer Reise noch nicht getroffen). Genau genommen aus dem Aargau und um noch genauer zu sein, aus Lenzburg 😊

Zum Znacht probierten wir die für die Region bekannten Houtou Nudeln. Diese breiten Nudeln werden zusammen mit Fleisch und Gemüse in einer Suppe serviert. Fein wars! Bevor wir uns ins Kajüttenbett legten, gingen wir im nahegelegenen Onsen noch Baden. Und das Schnarcheln unseres Zimmergenossen konnten wir mit ein bisschen Krach auch abstellen 😜

Am nächsten Tag fuhren wir für 3 Nächte nochmals nach Tokyo. Eigentlich wollten wir wieder in einem Airbnb übernachten, doch es war alles ausgebucht. Also buchten wir ein Zimmer in einem Ryokan. Mit Sack und Pack und Taschen voller Souvenirs schlängelten wir uns durch die Metro. Keine so einfache Sache an einem Sonntag zur Kirschblütenzeit! Ja, die Kirschbäume haben ihre Knospen geöffnet und blühten in ihrer vollen Pracht. Also gingen wir nach dem Einchecken gleich zum Ueno-Park, wo es angeblich viele Kirschbäume gebe. Was für ein wunderschöner Anblick! Wir kamen aus dem Staunen fast nicht mehr raus. Nicht nur wegen der schönen Blütenpracht, auch wegen der vielen Japaner. Für die Japaner ist „Hanami“ ein Ess- und Trinkfest. Egal ob auf den Wiesen oder dem Asphalt, es wird Karton zum drauf sitzen ausgebreitet, Essen und Trinken bereit gestellt, mit seinen Genossen gegessen und getrunken, viel getrunken, und fotografiert. Ein riesen Spektakel!

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Am letzten Tag versuchte Chrigi doch noch in die Tuna Auction reinzukommen.
Als er um 3.35 Uhr morgens ankam, ergatterte er noch eines der letzten der 120 Tickets. Chrigi kam glücklich, müde und mit vielen Fotos ins Hotel zurück 😜

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Am letzten Tag brachten wir die Souvenirs noch zur Post und gingen mit der Monorail zur Tokyo Bucht. Dieses Gebiet ist sehr gross und eine Shoppingmall nach der anderen befindet sich dort. Man hat zudem einen schöne Sicht auf die Innenstadt. Zum Znacht, oje unser letztes Znacht im Sushiparadies, gab es natürlich eine grosse Portion Sushi. Hmmmm!!!

Und unser Dessert war eine phänomenale Sicht auf die Innenstadt by night! Sogar mit einer Freiheitsstatue und Eiffelturm 😊

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