How’s my driving?!

Farbig, schrill, heruntergekommen, laut und überall soweit das Auge reicht. Es war Liebe auf den ersten Blick! Meine Damen und Herren, ich präsentiere euch: die JEEPNEYS von Manila! Kunterbunt bemalt, mit stolzen, mehrheitlichen christlichen Namen über der Frontscheibe wie z.B. Jesus, God Blessing, Via Sistina, Nazareno oder auch Herkules und mein Lieblingsnamen: Christian 😁.

Die ersten Jeepneys waren modifizierte Army Jeeps, welche nach dem 2. Weltkrieg von den Amerikaner zurückgelassen wurden. Sofort wurden Sie von den Philippinos individuell angepasst und mit Schrill verziert. Desto bunter, desto besser!

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Die Jeepneyfahrer sind freischaffende Busfahrer die eine feste Route abfahren und der Fahrstil ist dem Verkehr und der Strassenbedingungen angepasst. Um mitfahren zu können benötigt es Platz und acht Pesos (16 Rappen), welche dann dem Fahrer von Fahrgast zu Fahrgast weitergereicht werden. Normalerweise hat es für ca. 10 Nasen platz. Jedoch hängen sich auch einige während der Fahrt an den fahrenden Wagen an.

Jeepneys sind nicht die einzigen Fortbewegungsmittel in Manila. Es gibt noch Motorbikes, Tricycles (siehe Bild unten), Pferdekutschen, Busse und Taxis.

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Und auf jedem Heck steht folgende Frage: How’s my driving? Inkl. Telefonnummer.
Eine interessante Frage, da sich hier wirklich niemand ans Speedlimit, der korrekten Fahrspur oder an jegliche, unnötige doppelte Sicherheitslinien hält! 🚗🔥

In Manila blieben wir nur kurze Zeit aber entdeckten viele Facetten. Auf der einen Seite gibt es riesige Luxushotels und das grösste Einkaufszentrum von Asien. Auf der anderen Seite fanden wir grosse Armut und Slums vor. Eine richtig schöne Touristenattraktion gab es nicht wirklich, auch wenn man die Sehenswürdigkeit „Intramuros“ sehr gut vermarktet. Stattdessen war der Legazpi Essensmarkt genial. Erstens aufgrund der für uns unbekannten Spezialitäten und zweitens aufgrund der „netten“ Verkäufer 😉.

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Auch liessen wir uns von einem circa zwölfjährigen Tricyclefahrer nach Chinatown fahren. In anderen Städten ist Chinatown zwar etwas heruntergekommen aber doch irgendwie einen Spaziergang wert – nicht jedoch in Manila. Ich hielt meine Spiegelreflexkamera die ganze Zeit mit beiden Händen fest. Auch war es traurig, mitansehen zu müssen wie uns Kinder and den Kleider zupften oder uns den Weg versperrten, weil Sie Geld wollten. Zusätzlich zur Armut kam die Verschmutzung der Flüsse hinzu, welche so heftig stanken, dass es mir beinahe schlecht wurde. Da war die Alkoholfahne von Hanspeter* am Flughafen in Zürich, im Vergleich, ein Hugo Boss Parfüm😃. (* Name von der Redaktion geändert)

Weiter geht es mit einem Nachtbus nach Banaue zu den Reisterassen. Wer weiss, vielleicht gibt es die Jeepneys auch im Hochland. Und wenn ich den richtigen Fahrer erwische, darf ich ja evtl. selber hinters Steuer!?!

Und dann schreibe ich meine Telefonnummer hinter dem „How’s my

driving?“😎✌️🚌🔥

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Ein Gedanke zu „How’s my driving?!“

  1. Hey driver’s oder fahrgäscht,
    Das erenneret öis doch seeehr a kolumbie. Halte sech ou a nüt oder no weniger ond wänd ou emmer e röckmäldig😄
    Liebi grüess us südamerika
    PS: of cartagena chönne der öich scho ez ongloublech fröie-nor werds öich ruiniere,drom chli gäld spare esch öise tipp😜

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