O’ahu und Big Island

Hawaii! Wie lange habe ich mich darauf gefreut! Und nun waren wir da, inkl. GepĂ€ck (man weiss ja nie) und Sonnenschein 😎. Und was macht man nach dem Einchecken im Hostel? Klar, man geht an den Waikiki Strand, schwimmt eine Runde im tĂŒrkisblauen Wasser und legt sich in die Sonne. Herrlich! Obwohl uns die lange Reise, das passieren der Zeitzone und der Jetlag zu schaffen machten, erkundeten wir spĂ€ter fast ganz Waikiki.

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Am Abend machten wir uns wieder auf den Weg zum Flughafen um Chrigis Bruder Fabian abzuholen. Schlafen war dann aber noch lange nicht angesagt. Denn zuerst wurde das Mitgebrachte aus der Schweiz ĂŒbergeben (jippie) und News ausgetauscht. Und eine Lindorkugel als „BettmĂŒmpfeli“ durfte auch nicht fehlen 😋. Danke Sherpa Fabian 👍.

Fabian war am nĂ€chsten Morgen um halb 6 bereits hellwach und wollte natĂŒrlich etwas unternehmen. Also zeigten wir ihm zuerst den Strand, die Gegend Waikiki und dann gings zum Shoppen. Und zwischendurch stĂ€rkten wir uns im Starbucks, denn der Jetlag war immer noch ein grosses Thema.

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Am Abend gab es dann im Hostel Hot Dog. Denn es war der UnabhĂ€ngigkeitstag der Amis und dies wollte unsere Hostel „Mama“ mit allen feiern! SpĂ€ter gingen wir mit der ganzen Truppe an den Strand um das Feuerwerk zu sehen.

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Am nĂ€chsten Tag machten wir uns frĂŒhmorgens auf Richtung Pearl Harbor. Pearl Harbor ist ein Hafen und Hauptquartier der Pazifikflotte der United States Navy. Weltweit bekannt geworden ist er durch den Angriff der japanischen StreitkrĂ€fte am 7. Dezember 1941 auf die US-Pazifikflotte wĂ€hrend des Zweiten Weltkriegs. Als erstes schauten wir den Dokumentarfilm ĂŒber das Geschehene, was sehr informativ aber auch traurig war. Das damals gesunkene Schiff USS Arizona wurde, wie auch die mit dem Schiff gesunkene Besatzung, nie geborgen und liegt heute als GedenkstĂ€tte immer noch auf dem Grund von Pearl Harbor. Die Überreste des unter Wasser liegenden Schiffs kann man von der GedenkstĂ€tte her sehen.

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Zudem kann man noch ein Kriegsschiff und einen Flugzeughangart besichtigen.

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FĂŒr den Sonntag reservierten wir uns ein Mietauto. Wir planten, die Insel Oahu zu umfahren, schnorcheln und wandern zu gehen und an diversen StrĂ€nden ins angenehm warme Meer zu springen. Um 8 Uhr fuhren wir mit unserem weissen Mini los. Wir bestaunten das Halona Blowhole, durften am Sandy Beach erfahren, mit welcher Kraft eine Welle am Strand aufschlagen kann (also ich ging dort nicht ins Wasser), wanderten zum Makapuu Leuchtturm, badeten am Waimanalo Strand, erlebten heftigen Wind am Nuuanu Aussichtspunkt und fuhren schlussendlich bis zur NordkĂŒste.

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Die StrĂ€nde der North Shore erstrecken sich ĂŒber mehr als 11 km und sind im Winter der Austragungsort der weltbesten SurfwettkĂ€mpfe.

Am nĂ€chsten Tag flogen wir bereits nach Kona auf Big Island, auf die grösste Insel von Hawaii. Auch hier mieteten wir ein Auto und ĂŒbernachteten 2 Mal in einer Wohnung in einer Ferienanlage mit super Aussicht.

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Selber kochen war also wieder angesagt und ich freute mich richtig darauf! Hmmm, Kartoffelsalat mit einem StĂŒck Fleisch vom Grill 😋. Am darauffolgenden Tag besuchten wir die Kaffeeplantage Greenwell. Zuerst konnten wir den super leckeren Kaffee kosten und dann wurden wir durch die Plantage gefĂŒhrt.

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Doch bis es ĂŒberhaupt zum Kaffee kommt, benötigt es viele Prozesse. Nach der BlĂŒte, wĂ€chst eine rote „Beere“, welche auf der Greenwell Farm noch von Hand gepflĂŒckt wird. So können die Arbeiter sicher sein, dass auch nur die wirklich Reifen Beeren in den Korb kommen. Danach werden die weissen Bohnen aus der roten Schale gedrĂŒckt, gewaschen, getrocknet und von Zeit zu Zeit mit einem Rechen gedreht. Die Bohne ist nach diesem Vorgang dann grĂ€ulich-weiss und erst nach dem Rösten, nimmt sie die braune Farbe an.

Weiter gings zum Schnorcheln an die two steps Bucht, wo wir nebst vielen farbigen Fischen auch eine Wasserschildkröte antrafen! Wow! Nach einem kurzen Picknick fuhren wir dann weiter zum Kekaha Kai State Park. Der Weg fĂŒhrte ĂŒber schwarzes Lavagestein bis zum Strand, wo wir zu Fuss zu einem schwarzen Sandstrand gelangten.

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Unser nĂ€chstes Ziel hiess Hilo. Doch bevor wir dort ankamen, besuchten wir den wunderschönen Strand Maniniowali, die Kiholo Bay und das Keanalele Wasserloch, welches in einer zusammengestĂŒrzten Lavaröhre ist.

Am spĂ€ten Nachmittag erreichten wir dann unser Hostel in Hilo. Über Hilo sagt man, dass es viel regnet. Doch wir hatten GlĂŒck und konnten bei schönem Wetter den Kilauea state park besuchen. Obwohl der Kilauea Vulkan aktiv ist, konnte keine Lava sondern nur Dampf gesehen werden.

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Doch auch schon dies, war sehr interessant und vor allem heiss! Wir fuhren mit dem Auto zu diversen Aussichtspunkten und schlussendlich bis zur KĂŒste runter, wo die Lava im Jahr 2003 sogar ĂŒber die Strasse floss.

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Somit Endstation fĂŒr die Autos!

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Am nÀchsten Tag fuhren wir zum Waipio Valley Aussichtspunkt.

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Wir wanderten dann noch ins Tal runter, doch als es zu regnen anfing, nahmen wir den sehr steilen Retourweg (gĂ€ll Fabian 🙈) wieder in Angriff.

Weiter gings zum Flughafen. Adiö Big Island!

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