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Salkantay Trek und Machu Picchu

Zurück in Cusco freuten wir uns auf einen gemütlichen Abend und genossen die Nacht im beheizten Hostelzimmer. Denn in den nächsten vier Tagen wanderten wir über den Salkantay Pass. Und dieser sah nämlich zwei Nächte im Freien vor. Brrr…

Der Salkantay Trek wurde von National Geografic zu den 25 besten Treks weltweit gewählt. Dies aufgrund der vielen Mikroklimas und der somit vielen unterschiedlichen Landschaften.

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Da wir eine Tour gebucht hatten, mussten wir nur das Tagesgepäck- sprich: Wasser, Regenponcho und Kamera – tragen. Denn unsere Dreiergruppe wurde jeweils von einem Guide, einem Koch und einem „Pferdemann“ (der Besitzer vom Pferd, welches das Essen und unser Gepäck transportiert) umsorgt.

Am ersten Tag erreichten wir nach einer langen Busfahrt und dem zweistündigen Trek, bereits unseren Schlafplatz. Weil das Wetter hielt, entschlossen wir uns noch die 400 Meter höher gelegene Lagune als Zusatzloop zu erklimmen. Anstrengend aber lohnenswert (so lange die Sonne schien).

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Die erste Nacht auf knapp 4000 Meter war richtig kalt. Zum Glück verfügte unser Tourveranstalter über eine gute Ausrüstung (Viererzelt für zwei Personen, warme Schlafsäcke, Isomatten usw.). Trotzdem waren wir froh, unsere Thermounterwäsche dabei zu haben. Denn diese hielt uns bis zur Bettzeit etwas warm. Das schönste war aber der Himmel mit Millionen von Sternen und die mit Abstand grösste Milchstrasse, welche wir bisher gesehen haben!

Am zweiten Tag bestiegen wir den höchsten Punkt des Salkantay Pass und hielten den Moment natürlich fotografisch fest 😎!

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Die nächsten eineinhalb Tage ging es praktisch nur noch bergab und vom kargen Gebirge erreichten wir bereits nach ein paar Stunden den Regenwald. Pumas und Bären soll es hier haben. Wir sahen immerhin Kolibris und kämpften gegen die Moskitos 😜👍. Aber auch die Pflanzenwelt konnte sich blicken lassen.

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Nach drei Tagen, 4000 Höhenmeter, ca. 40 Kilometer, neunzehn Stunden wandern und eine Stunde Zugfahrt erreichten wir endlich unser Zwischenziel, Aguas Caliente (Machu Picchu Town). Denn der Besuch der weltberühmten Ruinenstätte führt entweder direkt über den Inkatrail oder über die Stadt Aguas Caliente, welche man nur per Bahn oder via Trek (oder den Bahngeleisen entlang) erreicht.

Jetzt konnten wir eine warme Dusche und ein kühles Bier gut gebrauchen. Doch die Stadt „Heisses Wasser“ (Aguas Caliente) wurde ihrem Namen leider nicht gerecht. Immerhin war unser Bier dann wenigstens so kalt wie die Dusche 👍.

Als um 3.45 Uhr in der Früh endlich unser Wecker klingelte, war ich froh, der Musik der Bar neben an, nicht mehr zuhören zu müssen 🙉. Trotzdem standen wir etwas müde, aber gut gelaunt, um 4.45 Uhr bereits in der Schlange für den Bus rauf zur Ruine. Diese kann man nämlich zu Fuss via Treppen in einer Stunde oder via Bus in 20 Minuten erreichen.

Kurz vor Sonnenaufgang erklommen wir den höchsten Punkt der Ruinenstätte und genossen die ersten Sonnenstrahlen auf das umwerfende Panorama. Der Postkartenmoment war perfekt.

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Danach hatten wir eine zweistündige Führung und nutzten die restliche Zeit, um die Baukunst und die Lamas zu fotografieren. Diese liefen frei durch die Stätte herum und waren gar nicht mal so scheu 😄.

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Spätestens um die Mittagszeit waren wir fix und fertig. Denn die Besichtigung der Ruine ist gleichzeitig auch ein Fitnessprogramm. Treppen rauf. Treppen runter 😅. Trotz der bereits müden Beine vom Salkantay Trek und der Machu Picchu Besichtigung, nahmen wir noch die letzte Hürde in Angriff und machten uns auf den Rückweg über die Treppen nach Aguas Caliente. Auf der gemütlichen Couch in einer französichen Bäckerei, legten wir schlussendlich unsere Beine für die nächsten paar Stunden (!) hoch und genossen Café, Gipfäli und Erdbeertörtli. Im Halbschlaf auf der Couch liessen wir uns die unglaubliche Kulisse nochmals durch den Kopf gehen. Machu Picchu, du hast uns umgehauen!

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Via Zug und Bus erreichten wir Cusco, um am nächsten Tag die restlichen Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Unser Hostal lag praktischerweise mitten im schönen San Blas, bei welchem die weissen Häuser mit den blauen Türen besonders hervorstachen.

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Am Morgen besichtigten wir das letzte Abendmahl in der Kathedrale. In diesem findet sich weder Wein noch ein klassisches Dinner wieder, sondern Chica (ein alkoholisches Maisgetränk) und ein Guy (Meerschweinchen) 🙈😂.

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Am Nachmittag erkundeten wir die Überreste der Inkafestung in Cusco. Diese wurde nämlich später von den Alpacas eingenommen 👍😄.

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